Downloadmarkt auch künftig mit hohem Wachstumspotenzial
2008 haben die Bundesbürger 13,5 Milliarden Euro für Konsumgüter im Netz augegeben, das sind 23 Prozent mehr als noch 2007. Besonders begehrt im Netz sind Bekleidung, Schuhe, DVDs, Bücher und Elektronikartikel, dazu gehören vor allem Computer - einschließlich Zubehör wie Drucker, externe Festplatte und Umrüstung aufmobiles Internet per WLAN-Modem -, Flachbildfernseher, digitale Spiele, Software, Digitalkamera und Handy.
Jeder dritte Deutsche hat sich für letzte Weihnachten seine Geschenke übers Internet besorgt, jeder zehnte verkaufte seine erhaltenen, ungeliebten Weihnachtsgeschenke übers Internet. Laut Forsa ist für mehr als 18 Millionen Bundesbürger das Web eine ideale und regelmäßig besuchte Shopping-Meile, Tendenz steigend.
Das Marktforschungsinstitut GfK stellt fest, dass die Bundesdeutschen im abgelaufenen Jahr etwa 220 Millionen Euro für insgesamt 49 Millionen legale Downloads ausgaben. Das ist gegenüber 2007 eine Steigerung um 27 Prozent. Jeder dritte Nutzer war über 40 Jahre alt, was bedeutet, dass Downloads kein reines Jugendphänomen mehr sind. “Der Downloadmarkt hat auch künftig ein hohes Wachstumspotenzial”, sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Aus vielerlei Gründen, denn das Angebot wachse ständig, die Preise seien niedrig, es gebe mehr internetfähige Handys und Mobilcomputer und: UMTS mache Datenübertragungen inzwischen auch mobil in DSL-Geschwindigkeit möglich.
Quelle: Creditreform 02/2009, Autor Gerd Zimmermann

