Neues Smartphone mit Namen “Hero” soll noch im Juli ins Angebot kommen

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HTC hat sein nunmehr drittes Google-Handy vorgestellt. Vor allem zwei Dinge zeichnen es aus: Zum einen die neue, elegante und web-affine Nutzeroberfläche - und zum anderen das doch leicht hausbackene Design, das aussieht, als ob man ein Google G1 von einem LKW hat überfahren lassen.
Das neue Handy mit dem vielversprechenden Namen „Hero“ soll noch im Juli bei T-Mobile und E-Plus im Angebot sein. Ohne Vertrag wird es dann um 500 Euro kosten. Es wartet mit einem 3,2-Zoll-Multitouch-Bildschirm mit 320 x 480 Bildpunkten auf sowie einer 5-Megapixel-Autofokuskamera. Es gibt GPS, Wlan, Bluetooth und UMTS-Datenfunk. Das Gewicht wird mit 135 Gramm einschließlich 1350 mAh-Akku angegeben. Eine physikalische Tastatur gibt es nicht, die Steuerung erfolgt über Bildschirm, Trackball und Funktionstasten.
Frühere HTC-Geräte verlangten immer nach einer Kopfhörerverbindung per USB-Systemstecker. Aber bei dem neuen Modell gibt es nun endlich einen einfachen 3,5mm-Stecker für den Kopfhöreranschluss.
Wie beim G1 ist die Gehäuseunterseite mit den sechs mechanischen Funktionstasten leicht nach vorne abgewinkelt. Das Modell in weiß ist mit Teflon beschichtet, was ein unschönes Vergilben des Gehäuses im Laufe der Jahre verhindern soll. Als zweites Gerät nach dem iPhone 3G S wird das Hero über einen digitalen Kompass verfügen.
Während die ersten Google-Handys für T-Mobile respektive Vodafone noch eine identische Android-Bedienoberfläche aufwiesen, geht HTC nun auch hier eigene Wege. Die TouchFlo-Technologie des HTC Diamond hat bereits Windows-Mobile-Geräten zu einem unverwechselbaren und zeitgemäßen Aussehen verholfen, jetzt stand sie Pate für die Weiterentwicklung „Sense“. In ihr soll die Entwicklung der Windows- und Android-Geräte später auch zusammenlaufen - mit großen und übersichtlichen Bedienelementen und optimiert auf ständige Internet-Anbindung.
Eine spezielle Suchtaste auf der Gerätevorderseite erlaubt eine Kontextsuche im gesamten Gerätespeicher, Adressen, Kalender, E-Mails oder Chat-Historie mit nur einem Suchwort. Die Suche kann dann auch auf das Web ausgedehnt werden.
Die neue Nutzeroberfläche dreht sich um Personalisierung über verschiedene Nutzerprofile und Zusatzprogramme („Widgets“) sowie leichte Verbindung zu den engsten Kontakten. Das intelligente Adressbuch des “Hero” erinnert an den Palm Pre - auch hier werden alle Kommunikationskanäle wie Telefonanrufe, Emails, SMS, Fotos oder Status-Updates aus sozialen Netzwerken in einer einheitlichen Ansicht zusammengefasst. Das Hero kann, wie die anderen Google-Handys auch, auf den Android-Softwaremarkt zugreifen. Für Videofreunde: Das Hero wird als erstes Android-Gerät den Adobe-Flash-Player unterstützen. Adobe Flash ist noch immer eines der am weit verbreitetsten Videoformate im Web.
Der Google-Neuling wird bei seinem Verkaufsstart auf starke Gegner treffen, denn Anfang Juli kommt Nokias Top-Modell N97 in die Läden, Apples iPhone 3G S ist bereits da, ebenso wie das Samsung i8910 HD mit Symbian-Betriebssystem und 3,7-Zoll-Display. Einzig ein Starttermin für das Palm Pre in Europa steht noch in den Sternen.
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