Bei der Relevanz des Google - Pageranks gehen die Meinungen auseinander!
Google hat mit dem PageRank eine sichtbare Bewertungsgröße geschaffen, die bis zum heutigen Tag nicht nur Bestand und Wirkung im Online-Marketing hat, sondern auch einen sehr hohen Branding Effekt aufweist.
Dieses PageRanks basiert auf einem Bewertungsmuster, das die Stärke eingehender Links auf einer Webseite in ein Raster mit der Skala 0 bis 10 einordnet. Diese Grundbewertungs-Struktur ist im Grunde das, was Google ausmacht: Inhalte bewerten nach der Anzahl eingehender Links und seit kurzem zusätzlich auch nach dem Wert der eingehenden Links.
Dieses System ist bereits über 10 Jahre alt. Doch das ist nicht gleichbedeutend damit, dass der PageRank hier stehengeblieben ist. Er hat sich genauso entwickelt, wie sich Google auch entwickelt hat. Was aber sicher zutreffend ist, ist die Tatsache, dass man seinen PR-Wert nicht mehr durch simple PR Weitergabe (–minus 1) weitervererben kann. Also einfach eine Seite mit einem PR 8 Link zu versorgen und dann selber im nächsten Update einen 7er zu kassieren ist jetzt vorbei.
Aber der PageRank lebt trotzdem. Und jeder Webmaster und gerade auch jeder SEO tut gut daran, sich neben vielen anderen Werten auch weiterhin am PageRank zu orientieren, denn der PageRank ist die Basis jeder Bewertung von Domains, Links oder Seiten. Egal, was auch bewertet wird, es wird immer beim PageRank gestartet und dann erst in die Tiefe vorgedrungen. Das Ergebnis ist dann oftmals ein Verständnis für das zu Stande kommen des PageRank Wertes.
Jetzt kommen alle zur Verfügung stehenden Tools zum Einsatz, um den Wert dieser Seite zu überprüfen
Und genau diese Punkte herauszufiltern ist oft die Grundlage der SEO Bewertungen. und am Ende steht dann des Öfteren die Erkenntnis, dass der PageRank Wert schon seine Berechtigung hat. Es bleiben oft aber auch sehr viele Fragezeichen. Die Basis ist und bleibt aber der PageRank. Dieser Wert löst in dieser Fragestellung das WARUM aus. Schon deshalb bleibt der PageRank eine feste Größe.
1. PageRank führt nicht zu gutem Ranking der Webseite
Grundsätzlich ist das richtig, aber die Seite, die es mit “sauberen” Methoden schafft, einen hohen PageRank Wert zu erhalten, wird in der Regel auch ein gutes Gesamt-Keyword-Ranking und auch eine hohe Sichtbarkeit erhalten. Webseiten mit einem aus einer gesunden Linkstruktur resultierenden PageRank Wert, die dauerhaft unter dem Durchschnitt bewertet werden, gibt es eigentlich nicht. Auch ist die Basis der Bewertung mit der Zeit besser geworden. So ist es auch modern, dass PR 3 Seiten mit in den Rankings eine Rolle spielen, wenn das thematische Umfeld genau diesen Wert vorgibt oder aber auch keinen höheren Wert zulässt. Im Heimtier-Bereich gibt es einige Seiten, die im Grunde in einem PR-Bereich mitspielen, der oft nur Werte bis max. PR 4 zulässt. Somit hat man mit einer breiten Linkbasis im PR 3-4 Bereich eine solide semantisch passende Grundlage, um auch bei den großen Themen-Keywords vorne mitspielen zu können.
2. Der PageRank ist nie aktuell
Das ist nicht neu, denn das war er noch nie und das war auch noch nie die Grundlage der Bewertung. Der Aktualisierungs-Abstand hat aber in der aktuellen Form einen guten Nebeneffekt. Man muss sich um das Thema Link-Age viel mehr Gedanken machen. Der PageRank Wert wirkt sich (selbst wenn man Links nur auf Basis der Wert-Vererbung mietet) erst nach mehreren Monaten aus. Die Aktualität war und ist also noch nie ein Punkt gewesen, der mit über den Wert des PageRanks entscheidet.
3. User interessiert der PageRank nicht
Das stimmt wohl. Aber auch das war ebenfalls nie die Grundlage für die Erschaffung des PageRanks. Dass viele Anwender den PageRank nicht kennen, wird Google sicher nie gestört haben. Der PageRank diente immer nur den Webmastern, die versuchen, ihre Seiten nach den Google Guidelines aufzubauen. Diese Versuche basierten immer schon auf einer Win:Win Situation.
4. PageRank als Preis-Kriterium
Auch hier ist der PageRank nicht tot. Genau wie in der Site-Bewertung steht auch bei der Linkwert-Ermittlung der PageRank wieder vorne. Und was auch sonst sollte dort stehen, wenn nicht der PageRank. Damit ist der PageRank sicherlich nicht DAS Bewertungskriterium schlechthin, sondern der Startpunkt. Wenn er aber Startpunkt ist, ist er mit Sicherheit nicht ohne Wert für die Ermittlung des Linkwertes.
Der PageRank wird leider oft von Google instrumentalisiert, aber eigentlich ist er so aktiv wie niemals zuvor. Es ist neben den Webmaster Tools und Sichtbarkeitswerten zur Zeit die Methode, Webmaster davon in Kenntnis zu setzen, dass irgend etwas nicht geduldet wird. Jeder reagiert auf Wert-Veränderungen und versucht, den Grund dafür herauszufinden. Und sicher genau dann, wenn man nach oben will und bemerkt, dass es nach unten geht.
Also lautet das Fazit: Der PageRank ist moderner und anders geworden - und garantiert ist er nicht tot.