Facebook, Twitter & Co. dienen auch Banken und Unternehmen als Plattform zur Kommunikation
Die Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting hat eine Erhebung bei den Banken durchgeführt. Diese Erhebung namens “Branchenkompass Kreditinstitute” hat u. a. ergeben, dass fast zwei Drittel der Bankmanager einen Trend zum Community-Banking sehen.
Das bedeutet, dass viele Kreditinstitute bereits über Twitter und Facebook oder andere Communities mit ihren Kunden kommunizieren. Dies bestätigte Bankenexperte Klaus Schilling von Steria Mummert.
Eine der ersten Banken in Deutschland, die die sozialen Netzwerke nutzte, war die GLS-Bank mit Sitz in Bochum. Diese Bank zählt Transparenz zu ihrer Unternehmenskultur, daher war ihr der Schritt auf Facebook & Co. wohl nicht so schwer gefallen.
Die Bank veröffentlicht auf ihrer Seite Zeitungsartikel, Ergebnisse von diversen Studien, TV-Programmtipps oder auch die Bitte an die User, bei Facebook auch Fans genannt, Kommentare zur Bank abzugeben, beispielsweise eine neue Werbekampagne oder ähnliches zu bewerten.
Dies öffnet natürlich auch den Weg für Kritik an der Bank, welche nicht mehr kontrollier- bzw. beherrschbar ist. Denn nicht jeder Fan ist auch immer des Lobes voll und bei Facebook veröffentliche Meinungen sind nun mal für jedermann zugänglich und lesbar.
Bei der GLS-Bank haben bisher 13 Fans einen Kommentar abgegeben. Die Bank hat auch entsprechend reagiert und einen Hinweis dazu ins Netz gestellt.
Bei einer so kleinen Menge von Fans und entsprechenden Kommentaren ist es für die Bank nicht besonders schwierig, darauf zu antworten. Werden es aber mehr, so wird die Menge an Kommentaren und Meinungen, die beantwortet werden wollen, auch umfangreicher.
Dies bedeutet dann für jedes Unternehmen und jede Bank einen Mehraufwand und dementsprechend höhere Kosten. Denn, wenn auf einen Kommentar oder eine Meinung, ob positiv oder negativ, nicht reagiert wird, so wird die Bank bzw. das Unternehmen leicht unglaubwürdig.
Es ist also immer zu überlegen, wie weit man sich beispielsweise bei Facebook oder Twitter beteiligen möchte, denn gar nicht auf seine Fans zu reagieren, würde das Image und den Ruf auf Dauer sicherlich schädigen und die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens in Frage stellen.


Auch als Shopbetreiber lohnt es sich, sich bei Social-Networking-Webseiten anzumelden. Hier können Sie mit Gleichgesinnten aus Ihrer Branche kommunizieren und den Meinungsaustausch pflegen.


Leider ist es nun mal so und wird wohl auch immer so bleiben:
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