Erschreckendes Ergebnis einer Umfrage zeigt, dass noch zu viele User auf Spam-Mails reagieren
Eine Umfrage der Messaging Anti Abuse Working Group (MAAWG) hat jetzt gezeigt, dass erschreckenderweise noch immer fast die Hälfte aller E-Mail-Nutzer Spam-Nachrichten öffnet.
Die MAAWG ist eine von Internet-Providern und anderen Technologieunternehmen gegründete Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Missbrauch von E-Mails und elektronischen Nachrichten zu reduzieren.
15 Prozent der Verbraucher klicken auf Spam-Nachrichten, weil sie tatsächlich Interesse an dem beworbenen Produkt haben. Somit wird die Spam-Mail absichtlich geöffnet und das sogenannte Phishing, also der Diebstahl von Identität und persönlichen Daten, wird ignoriert.
Wer auf Spam-Mails reagiert und diese absichtlich öffnet, riskiert dadurch immer eine Infektion seines Rechners. Auch schon beim Suchen nach einer Abmeldefunktion oder einer Beschwerdemöglichkeit.
Die Umfrage hat gezeigt, dass besoners E-Mail-Nutzer unter 35 Jahren ein geringeres Sicherheitsbewußtsein in Bezug auf Computer- und Internetsicherheit an den Tag legen. Und auch besonders Männer sind risikobereiter.
Über Spam-Mails wird oft für Computer schädliche Software, sog. Malware, verschickt. Da ist die unerwünschte Werbung noch das kleinere Übel.
Und wer einem Link auf einer Spam-Mail folgt, riskiert ebenfalls, zu Webseiten geführt zu werden, die auch Schad-Software enthalten kann.
65 Prozent der Umfrageteilnehmer (3.716 Nutzer in Nordamerika und Westeuropa) sehen die Verantwortung zur Vermeidung von Viren, Spyware und Spam bei den Internet- und E-Mail-Providern.
Nur 48 Prozent halten sich selbst für den Schutz ihrer Daten verantwortlich. Aber nur der vorsichtige Umgang mit seinen Daten und der entsprechende Schutz seines persönlichen PC’s kann das Risiko bei Malware, Viren und Spam-Mails verringern.


