02.05.2010

 

Cyberkriminelle lassen sich auch von Google nicht stoppen

Sonntag, Mai 2nd, 2010

Der Kampf gegen Botnetze scheint ein endloser zu werden

Gegen Botnetze scheint sogar Google machtlos

Gegen Botnetze scheint sogar Google machtlos

Google hat jetzt Zahlen über Spamattacken auf seine E-Mail-Dienste veröffentlicht. Diese zeigen für den Monat März eine Zunahme an individualisierten Spams von 30 %.

Der Empfänger soll die virenverseuchte E-Mail öffnen und sich damit beschäftigen. Dabei sind der Phantasie der Cyberkriminellen keine Grenzen gesetzt.

Zumeist nutzen Spammer aktuelle Themen wie Naturkatastrophen oder Klatsch und Tratsch über Prominente als Lockmittel für ihre Zwecke. Aber auch finanzielle Transaktionen dienen als Aufhänger zur Verbreitung von schadhaften Programmen.

Bei der Verbreitung von verseuchten Nachrichten sind die sog. Botnetze die größten Vertreiber. Viele sind bereits bekannt wie zum Beispiel Mariposa, Zeus oder Waledac.

Durch den Zusammenschluss mehrerer Behörden und Sicherheitsfirmen konnten Anfang diesen Jahres einige dieser Botnetze in ihrer Arbeit etwas eingeschränkt werden und Botnetze wie Mega-D konnten sogar im letzen Jahr komplett ausgeschaltet werden.

Jedoch hat dies an der Gesamtsituation beim Versand und Erhalt von Spam-Mails und Malware leider nichts geändert. Auch einem Internet-Riesen wie Google fehlt die Handhabe, etwas gegen diese organisierten Betrüger unternehmen zu können.

Laut Google gibt es ausreichend Botnetze, auf die Spammer zurückgreifen können und über die sie ihre schadhaften Mails versenden.

Es bleibt also nur zu hoffen, dass die Anti-Spam Community weiterhin nicht aufgibt im Kampf gegen Viren und zum Schutz der persönlichen Daten.