Einkaufen im Internet ist bereits Alltag - Mobiles Shopping ist noch etwas aussergewöhnliches

mit dem Smartphone im WWW shoppen
Ein Smart Shopper ist jemand, der mit seinem mobilen Hightech-Handy, wie beispielsweise dem iPhone von Apple, auf Shoppingtour geht.
Durch die integrierten “Apps” kann er mit seinem Handy bequem Preise vergleichen, Flugtickets kaufen oder aber auch online zahlen. Er kann so ziemlich alles über sein Smartphone erledigen, wenn eine entsprechende drahtlose Internetverbindung vorhanden ist.
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft “eco” sieht hierin einen Nachteil für den stationären Handel. Denn laut Bettina Horster vom Verband kann so der Kunde dem Händler jederzeit einen “besseren Preis unter die Nase halten”.
Horster, auch Vorstand der VIVAI Software AG, sieht im Smart Shopping einen wachsenden Markt, bei dem der Händler mitgehen muss.
Der Bundesverband Verbraucherzentrale (vzbv) hat in Zusammenarbeit mit Verbraucherschutzorganisationen zwischen Juli und September 2009 in Deutschland und zehn weiteren Ländern eine Studie durchgeführt. Es wurde in diesen Ländern ein jeweils gleicher Warenkorb mit verschiedenen Produkten über mobile Endgeräte wie Handys und Smartphones bestellt.
Nach dieser Studie wird aber der Online-Kauf über mobile Endgeräte dem Verbraucher noch nicht empfohlen. Dies sagt Cornelia Tausch, Leiterin des vzbv-Fachbereichs Wirtschaft. Laut Tausch sind die meisten Onlineshops noch nicht für eine solche Nutzung ausgelegt.
Es hat sich gezeigt, dass die Probleme deutlich nationale Unterschiede aufweisen: in Deutschland haperte das mobile Online-Shopping zumeist an technischen Problemen, in Norwegen funktionierten zumeist die Zahlungsmethoden nicht und in Großbritannien mangelte es speziell an Altersverifikationen bei Jugendlichen und Kindern.
Beim Einkauf übers Handy lauern auch laut vzbv oft Abo-Fallen.
Nach der Studie fordert der Bundesverband Verbraucherzentrale (vzbv), das mobile Online-Shopping nutzerfreundlicher zu gestalten.
Bei Apple ist man jedoch der Meinung, den Kunden im iTunes Store oder im App Store bereits mobil ein gutes Einkaufserblebnis zu bieten. Dies hat Georg Albrecht, Sprecher von Apple Deutschland, geäußert.
Noch immer werden Internetnutzer nach altbekannter Manier mit Abo-Fallen abgezockt. Sie werden mit einem angeblich nützlichen Service auf eine Web-Seite gelockt, in der sie dann Ihren Namen und Adresse sowie weitere Angaben zur Person machen, und schon haben sie ein Abo abgeschlossen oder sich einen Zugang zu Informationen zu überhöhten Preisen gekauft. Irgendwo im Kleingedruckten der Seite hat man den User natürlich darauf hingewiesen. Aber eben irgendwo und wahrscheinlich äußerst unübersichtlich.

