Apple

 
 

Sony und Microsoft treten in Konkurrenz zu Apple

Sonntag, August 30th, 2009

PSPgo und Zune HD von Sony und Microsoft sollen dem iPhone von Apple jetzt Paroli bieten

konkurrenzAm 01. Oktober 2009 soll bei Sony die PSPgo erscheinen. Hierfür sollen Spiele vermehrt über das PlayStation Network zum Preis von 1 Euro, 2 Euro oder 5 Euro pro Spiel verkauft werden.

Hierdurch soll gegen Apple und sein iPhone, insbesondere das iPhone Os 2.0 aufgelaufen werden. Denn es kann möglich sein, dass auch iPhone-Programmierer vom PSN angelockt werden. Denn im Bezug auf Spielkonsolen wurde das iPhone von Apple immer mehr zur großen Konkurrenz von Sony. Denn es kann durch seinen leistungsstarken Grafikprozessor nicht nur als Smartphone dienen und bequem im Internet surfen, sondern eben auch mit Anwendungen anderer Hersteller aus- und aufgerüstet werden.

Da sich die Sony PlayStationPortable seit Ihrer Herausgabe 2004 nicht so am Markt etabliert hat, wie Sony es wohl gern gehabt hätte und vielleicht auch erwartet hatte, ist Sony in Zugzwang geraten und muss nun ernsthafte Konkurrenz zum iPhone bieten.

Dies soll eben mit der PSPgo erfolgen. Diese hat kein UMD-Laufwerk mehr und Sony will sich im Bereich der Spiele am App Store orientieren.

Aber auch Microsoft steht mit seinem Zune HD am Start und macht von sich reden, indem der Konzern einem iPhone-Entwickler ein wohl “gutes Angebot” für das Schreiben von Programmen für den Zune HD unterbreitet haben soll. Es ging wohl um eine Portierung eines Twitter-Clients vom iPhone zum Zune.

Bislang war nur bekannt, der Zune HD mit Xbox Live verbunden werden sollte. Vielleicht plant Microsoft ja auch einen App Store wie Apple ihn bereits hat.

Ist Ihre Homepage schon fit für’s mobile Internet?

Dienstag, August 18th, 2009

Neue Herausforderungen: Websites auf  mobilen Endgeräten wie iPhone und Smartphones

mobile_webDie digital media center GmbH hat eine Studie durchgeführt, die aufzeigt, dass bereits jeder dritte sein Handy dazu nutzt, mobil einzukaufen. Das World Wide Web wird zunehmend mit dem iPhone und Smartphone erobert. Der Trend geht hin zum mobilen “Online-Sein”. Dies bedeutet neue Herausforderungen speziell für Shop-Betreiber und Versandhändler zur Web-Site-Gestaltung, besonders im E-Commerce.

Die Studie hat ergeben, dass rund 80 % der Befragten das mobile Internet für das Lesen und den Versand von Mails nutzen. Ca. 30 % für Reise-, Shopping- und Ticketdienste. Zusätzlich wird das Handy von 70 % der Befragten für weitere Informationsdienste wie Wetter, Nachrichten und Verkehr benötigt.

Und natürlich steht bei allen Teilnehmern der Kostenfaktor immer im Mittelpunkt. Sind die Kosten zum Surfen im Web mit dem Handy im Vergleich zum stationären PC nicht wesentlich höher, wird das Online shopping umso interessanter.

Aber zurück zur Herausforderung für den Shop-Betreiber. Der Webanbieter muss sich auf die Endgeräte, die der Anwender nutzt, einstellen. D. h. Optimierung Ihrer Anwendungen für den Benutzer:

  • kleine, schnellladende Grafiken
  • keine Ladezeit-intensiven Animationen
  • reduzieren der Ladezeit auf das Notwendigste
  • Navigationsanpassungen (Button- und Linkgrößen)
  • keine Bildschirmoptimierungen auf 1000 und/oder mehr Punkte
  • Kontraste durch Einstellungen erhöhen
  • Textwüsten vermeiden
  • Bilddaten mit alternativen Infos versehen
  • auf Soundelemente verzichten
  • Infodesign nicht auf Farben und Bilder aufsetzen
  • Hinweise auf Datengrößen bei Downloads und auf evtl. benötigte Drittprogramme geben

Dies sind nur einige von vielen Tipps, die man sich gut aus Web-Design-Büchern der 90er Jahre holen kann. Denn diese waren noch auch Ladezeitoptimierung ausgelegt und können nun wieder gut verwendet werden.

Für eine mobile Variante Ihrer WebSite reicht es nicht einfach nur aus, auf ein anderes CSS umzuschalten. Dann werden meistens nur Miniversionen der Seite angezeigt, dass aber weder dem Anwender noch Ihnen ausreichen sollte.

Darum muss der mobilen Hardware entgegenkommen werden durch eine optimierte Benutzerführung, einem optimierten GUI (grafische Benutzerschnittstelle).

Auch hierzu einige Tipps für den Website-/Shop-Betreiber:

  • GUI an die Hardware anpassen
  • Usability immer wieder testen und Erkenntnisse einfließen lassen (User Centered Design)
  • mit Umsetzung der Kernfunktion starten
  • Anwendungsfälle neu definieren
  • weitere Features hinzufügen

Abschliessend muss man erkennen, dass hier ein enormes Potential gegeben ist. Die Nutzung der mobilen Endgeräte wie dem iPhone von Apple, von sogenannten Smartphones oder auch Handhelds für das Internet wird immer beliebter.

Und dieser neuen Herausforderung müssen sich alle, die am E-Commerce teilnehmen und dort standhalten wollen, stellen.

banadoo-linktipp5www.dmc.de

Mobile Shopping: Entwicklungsland Deutschland

Sonntag, Juli 12th, 2009

Es ist nur noch eine Frage der Zeit - dann wird mobiles Shopping auch in Deutschland kommen

mobile_webEinkaufen und Bezahlen mit dem Handy, genannt M-Commerce, hat sich in Deutschland noch immer nicht durchgesetzt. Dabei gibt es bereits Möglichkeiten, z. B. mit dem Handy im Flugzeug einzuchecken, von unterwegs Bankgeschäfte zu erledigen oder Geschenkgutscheine zu kaufen. Aber die Kunden zieren sich noch, weil geeignete Plattformen fehlen.

M-Commerce steckt in Deutschland im Moment noch in den Kinderschuhen. Beispiele aus anderen Märkten wie Japan, Südostasien und zunehmend den USA zeigen aber, dass es funktionieren kann. Vielleicht könnte das iPhone die Entwicklung  voran bringen. Die Rechnung hierfür ist ganz einfach: Das iPhone ist beliebt, die Konkurrenz zieht nach und die Zahl der Smartphones, mit denen komfortables Surfen möglich ist, steigt an. Dadurch nutzen immer mehr Leute das Mobile Web und somit auch die Möglichkeiten zum mobilen Shopping

Nutzung bis jetzt minimal

Die Anzahl der Menschen, die in Deutschland über Handy oder Smartphone einkaufen, ist bis jetzt sehr übersichtlich. Und das, obwohl die Deutschen laut einer Umfrage des Hamburger Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß im Herbst 2008 gut mit internetfähigen Handys ausgerüstet sind: Ungefähr die Hälfte der Internetnutzer verfügt über ein geeignetes Handy, knapp jeder Zehnte besitzt sogar ein Smartphone. Eigentlich ist rund ein Viertel der Deutschen offen für M-Commerce. Es sind ansprechende Angebote, die noch fehlen.

iPhone bringt Schwung in M-Commerce

Aus diesem Grunde treiben die Anbieter Plattformen für Mobiles Shopping verstärkt voran. Bekannte Adressen wie eBay oder Amazon sowie auch traditionelle Versandhäuser wie Neckermann oder Otto haben schon Kanäle für M-Commerce geschaffen. Dass alle sich darüber einig sind, dass mobiles Shoppen ein klarer Zukunftstrend ist, liegt vor allem am iPhone.

Denn neben vielem anderen bietet das Smartphone von Apple seinen Nutzern zwei große Vorteile: Erstens entstehen durch die Koppelung mit einer Flatrate keine  horrenden Kosten, zweitens ist das Surfen im Internet mit dem iPhone - und somit eben auch das mobile Einkaufen - funktionaler und bequemer als bei den meisten anderen mobilen Endgeräten. So ist es nicht verwunderlich, dass viele M-Shopping-Lösungen für das iPhone optimiert werden.

M-Commerce verstärkt im Reise-Sektor

Gerade im Reise-Bereich wird auch verstärkt mit mobilem Einkaufen gearbeitet. So ist zum Beispiel die Lufthansa in Sachen M-Commerce schon weit fortgeschritten. Das Mobile-Angebot der Airline wurde sowohl für das iPhone als auch für das Blackberry aufbereitet. Hier können Kunden nicht nur mobil Flüge buchen und mobil einchecken, sondern sich seit September 2008 sogar auch die Bordkarte auf ihr Smartphone schicken lassen. Auch die Deutsche Bahn stellt ihren Kunden mobile Buchungen via Internet-Handy zur Verfügung.  Bis zehn Minuten vor Abfahrt lässt sich so direkt ein Bahnticket buchen; das Display wird zur virtuellen Fahrkarte. Viele verschiedene Verkehrsverbünde ziehen mittlerweile nach.

Der Durchbruch des M-Commerce, also dem mobilen Shopping, wird wohl auch in Deutschland kommen; es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Twitter wächst um 3712 Prozent

Sonntag, Juni 7th, 2009

Soziale Netze stiegen im Jahr 2008 um 83%.

In der Liste der social Netzworks wird weiterhin von Facebook und myspace mit dem stärksten Wachstum angeführt. Im April verbrachte der User auf Facebook mehr als 13,9 Millarden Minuten. Das entspricht einem Wachstum zum Vorjahrezeitraum von 700%. Twitter liegt mit “nur” 300 Millionen Minuten abgeschlagen auf Rang 5. Trotzdem konnte Twitter im Vergleich zum Vorjahr mit 7,8 Millionen Online-Minuten 3712% wachsen. Als Verlierer verzeichnet myspace einen Rückgang auf 5 Millionen von ursprünglich mal 7,3 Millionen Minuten. Trotzdem ist myspace immer noch der beliebteste soziale Dienst in Sachen Video. Über 120 Millionen Videos wurden auf myspace im April gestreamt.

social_networks

Fazit: Die Entwicklungen bei Social Networks sind sehr schnelllebig. Twitter verzeichnet eine rasante Entwicklung und andere Dienste sinken in der Publikumsgunst und müssen sinkende Zugriffsraten verzeichnen. Das liegt mit daran, dass nach der anfänglichen Euphorie beim Twittern, nach 30-40 Tagen kaum noch Beiträge geschrieben werden und der User diesen Diensten wieder den Rücken zukehrt. Twitter hat zwar mittlerweile so viele Nutzer, dass es laufend als Übernahmekandidat von Google und Apple gehandelt wird, doch die meisten Nutzer verhalten sich eher passiv und twittern kaum noch.

Eine Studie der Harvard Business School besagt, wie von der die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass nur rund 10 % der User für die meisten Beiträge mit rund 90 % verantwortlich sind. Mehr als die Hälfte aller Nutzer twittert seltener als einmal alle 74 Tage. Marktforscher von Nielsen behaupten sogar dass Twitter-Nutzer schnell die Lust verlieren und rund 60 Prozent kaum einen Monat durchhalten, bevor sie dem Microblogging-Dienst wieder den Rücken kehren.