Cyberkriminelle
Donnerstag, Juni 24th, 2010
Vorsicht beim Anklicken von Webseiten mit Informationen rund um die Weltmeisterschaft

Foto: picture-alliance / KPA
Die meisten Fussballinteressierten haben nicht die Möglichkeit, sich jedes Spiel der WM anzusehen. Darum informieren sich viele über das Internet.
Sie lassen sich Spielergebnisse anzeigen und/oder interessieren sich auch für alles andere, was rund um die Spiele so los ist.
Dafür ist das World Wide Web sicherlich genau die richtige Plattform - aber leider nutzen auch Kriminelle das Großereignis Fussball-Weltmeisterschaft für ihre Machenschaften aus.
Sicherheitsexperten von Panda Security warnen derzeit vor verseuchten Links, die das Interesse an der Fussball-WM 2010 dazu gebrauchen, einen gefälschen MySecurityEngine Antivirus zu verbreiten.
Verseuchte Websites, auf denen sich der manipulierte Link befindet, werden von Cyberkriminellen unter den Topergebnissen von Suchmaschinenanfragen rund um WM-Themen positioniert.
Aktuelle Ereignisse, wie eben momentan die WM 2010, werden von Kriminellen immer wieder gern zum Anlass genommen, schadhafte Software zu verbreiten. Es werden immer öfter sogenannte “Rogue”-Webseiten eingesetzt.
Diese sind sehr gut optimiert, stehen also bei den Suchmaschinen weit vorne und werden dementsprechend schnell vom User gefunden und angeklickt.
Ist dies geschehen, wird der Nutzer aufgefordert, sich eine Antiviren-Software herunterzuladen und zu installieren. In Wahrheit aber installiert sich ein Schädling, den man nur gegen Zahlung eines Entgeltes wieder entfernen kann.
Daher sollte man derzeit besonders vorsichtig sein, wenn man sich über die aktuellen Geschehnisse rund um die Fussball-Weltmeisterschaft 2010 informieren und auf dem Laufenden halten möchte.
www.pandasecurity.com
Geschrieben in Tipps für User und Surfer |
Tags: Antiviren-Software, Cyberkriminelle, Fussball-WM, Fussball-WM 2010, MySecurityEngine Antivirus, Panda Security, Rogue-Webseiten, Spielergebnisse, verseuchte Links, Weltmeisterschaft, WM, WM-Themen
Mittwoch, Mai 5th, 2010
Aktuelle Themen werden von Cyberkriminellen oft für ihre Zwecke missbraucht

Schützen Sie Ihren PC immer vor kriminellen Übergriffen
Wer sich aktuell auf den neusten Stand bringen will, macht dies heutzutage meist im World Wide Web.
Und hier findet man auch eigentlich immer alle wichtigen Informationen über aktuelle Ereignisse.
Aber gerade dies nutzen im Netz auch kriminelle Organisationen für ihre Zwecke aus.
Speziell Berichte über Naturkatastrophen und andere aktuelle Ereignisse auf der Welt, Klatsch und Tratsch über Prominente und andere Themen, die die Aufmerksamkeit des Users auf sich ziehen, werden mit verseuchten Programmen versehen und sorgen dafür, Malware zu verbreiten und im schlimmsten Fall sogar Zugriff auf den PC des Anwenders zu bekommen.
So wurden zum Jahresanfang beispielsweise die Nachrichten über das Erdbeben in Haiti oder auch einfach das Thema Sylvester/Neujahr zum Verbreiten schlechter Software benutzt.
Auch der Internet-Riese Google blieb nicht verschont. Die Einführung seines neuen Handys Nexus wurde von Cyberkriminellen als Aufhänger zur Verbreitung von Malware und zum Angriff auf Webseiten zu Google missbraucht.
Aktuellster Fall ist der Vulkanausbruch in Island, der mit seiner Aschewolke und daraus resultierenden Störungen im Flugverkehr eine gute Plattform für die kriminellen Machenschaften im Internet bietet.
Der Internetnutzer will sich lediglich auf dem Laufenden halten und gibt natürlich aktuelle Suchbegriffe ein.
Diese Keywords werdend von den Kriminellen genutzt, den Verbraucher auf verseuchte Seiten zu führen, um sich so persönliche Daten zu besorgen oder den Rechner des einzelnen mit Malware zu verseuchen.
Internet-Security-Unternehmen warnen deshalb davor, bestimmte Suchbegriffe unbedarft anzuklicken, vor allem, wenn der Rechner nicht entsprechend geschützt ist.
Sorgen Sie also dafür, dass Sie Ihren PC mit den entsprechenden und aktuellsten Antivirusprogrammen und Schutzmaßnahmen ausgestattet haben.
Dies gibt vielleicht keine einhundertprozentige Garantie, aber es ist die wichtigste Maßnahme, Ihre persönlichen Daten zu schützen und möglichst nicht unfreiwilliges Mitglied eines Botnetzes zur Verbreitung weiterer Malware zu werden.
Geschrieben in Tipps für User und Surfer |
Tags: aktuelle Ereignisse, aktuelle Suchbegriffe, aktuellste Antivirusprogramme, Angriff auf Webseiten, Aschewolke, Botnetz, Cyberkriminelle, Erdbeben in Haiti, google, handy, Informationen, Internet-Riese, Internet-Security-Unternehmen, Keywords, Klatsch und Tratsch, kriminelle Machenschaften, kriminelle Organisationen, Malware, Naturkatastrophen, Nexus, PC, persönliche Daten schützen, Prominente, Schutzmaßnahmen, Störungen im Flugverkehr, Sylvester/Neujahr, Verbreitung von Malware, verseuchte Programme, Vulkanausbruch in Insland, World Wide Web
Montag, März 29th, 2010
Auch wenn Sie nicht oft im Internet sind - Ihr PC ist nicht vor Angriffen gefeit

Sichern Sie Ihren PC immer vor Angriffen
Über die Sicherheit eines PC’s wird immer wieder gesprochen. Und dies ist auch immer ein Thema.
Denn Sie sollten niemals davon ausgehen, dass Sie und Ihr PC für Cyberkriminelle uninteressant sein könnten.
Sie nutzen Ihren PC vielleicht hauptsächlich für Textverarbeitung und gehen nur ins Internet, um mal etwas nachzuschlagen.
Auch Online-Banking ist ein Tabu auf Ihrem Rechner und in Shops werden lediglich Preise verglichen, aber niemals etwas bestellt.
Und trotzdem kann Ihr Computer für Kriminelle interessant sein. Einfach nur, indem er da ist und sie ihn als “Zwischenlager” nutzen können.
So kann Ihr Rechner zum Teil eines sog. “Botnets” gemacht werden, ohne dass Sie davon etwas bemerken. Es wird Malware auf Ihrem PC eingeschleust und somit wird Ihr Arbeitsplatz zu einem “Zombie”.
Wer das Botnet steuert, der sog. Botmaster, kann die totale Kontrolle über Ihren Computer übernehmen.
Ausserdem können über die Zombies ganz einfach Spam-Mails verschickt werden. Er dient dann als Zwischenstation für diese infizierten Nachrichten.
Die bereits eingeschleuste Malware kann Ihren PC nach weiteren Adressen durchsuchen und somit entwickelt sich Ihr persönlicher Computer sogar als Versender von Spam-Mails.
Und es kann sogar soweit gehen, dass Ihr PC als Versandadresse von ganzen Spam-Seiten steht.
Und dabei kann nicht nur Malware oder raubkopierte Software sein, sogar Kinderpornographie kann von Ihrem PC aus verschickt werden, ohne daß Sie es bemerken.
Die Cyberkriminellen richten auf Ihrem PC einfach einen entsprechenden Web-Server ein und schon sind sie der Herr über Ihren Rechner.
Selbst wenn Online-Kriminelle Ihren PC nicht als Teil eines Botnets anmelden, so können sie sich doch darüber Zugriff ins Internet verschaffen, indem sie sich mit den bekannten “trojanischen Pferden” einschleichen.
Sie können dann auf jeden Fall Ihre persönlichen Daten klauen und Ihren Rechner zumindest als Zwischenablage für ihre infizierten Dateien nutzen.
Oder auch Klickbetrug dient den Cyberkriminellen als interessante Einnahmequelle. Und auch diesen können sie unter dem Schutzmantel Ihres persönlichen Computers unentdeckt und sicher durchführen.
Also - sagen Sie niemals, dass Sie und Ihr Computer für Online-Betrüger und Cyberkriminelle uninteressant sind.
Jeder, der in irgendeiner Form am World Wide Web teilnimmt, kann den Kriminellen, die dort nunmal auch zahlreich vertreten sind, mit seinem PC auf jeden Fall eine Plattform für ihre infizierten Daten bieten.
Auch Ihr PC ist nicht sicher! Also schützen Sie ihn immer mit aktuellen Programmen vor Angriffen!
Geschrieben in Allgemein |
Tags: Botmaster, Botnets, Cyberkriminelle, Daten klauen, infizierte Dateien, infizierte Nachrichten, Klickbetrug, Malware, Online-Banking, Online-Kriminelle, raubkopierte Software, Shops, Sicherheit eines PC, Spam-Mails, Spam-Seiten, Textverarbeitung, Trojanische Pferde, Web-Server, World Wide Web, Zombie
Montag, März 22nd, 2010
Soziale Netzwerke bieten große Angriffsfläche für Internetkriminelle

Gehen Sie nicht unüberlegt in soziale Netzwerke
Das Sicherheitsunternehmen AVG hat jetzt zehn Tipps veröffentlicht, die Sie beim Umgang mit dem sozialen Netzwerk “Twitter” vor dem Zugriff durch Cyberkriminelle schützen können.
Diese Tipps geben wir heute gerne an Sie weiter, denn wie die neuesten Hacker-Angriffe zeigen, werden die Rechner von immer mehr Usern von Twitter & Co. durch infizierte Links befallen und ein Datenklau kann nicht mehr vermieden werden.
1. Achten Sie darauf, dass Sie keine Details beim Twittern angeben, aus denen Kriminelle für sie nützliche Schlüsse ziehen könnten.
2. Akzeptieren Sie nicht leichtfertig Anfragen von sog. Freunden, sondern checken Sie erst einmal ab, wer wirklich hinter dem Account steckt.
3. Im Idealfall sollten Sie für jedes soziales Netzwerk unterschiedliche E-Mail-Konten nutzen. Sie können dann jeden E-Mail-Account auch löschen, wenn Sie dort austreten wollen.
Und natürlich sollte auch für jedes Netzwerk ein eigenes Passwort bestehen.
4. Klicken Sie nicht sofort auf unbekannte Links oder Mitglieder. Durch URL-Verkürzer wird nicht angezeigt, welche Webseite sich dahinter verbirgt.
5. Überprüfen Sie die Browser-Einstellungen Ihres Rechners, wenn er von mehreren Personen genutzt wird. Wenn Ihre persönlichen Daten nicht gespeichert und nicht automatisch angezeigt werden, können diese auch nicht durch unberechtigte Personen genutzt werden.
6. Bedenken Sie bei der Angabe Ihrer Nachrichten stets, dass auf Twitter wirklich jeder sehen kann, was Sie gerade schreiben. Über Google und andere Suchmaschinen sind selbst gelöschte Einträge immer wieder zu finden.
7. Gehen Sie auch mobil in soziale Netzwerke, zum Beispiel über Ihr Handy, so sollten Sie dort unbedingt einen Passwortschutz nutzen und sich immer wieder sofort nach Zugriffen auf Twitter & Co. ausloggen.
8. Wenn Sie durch Twitter direkt aufgefordert werden, Ihr Passwort oder Ihre Login-Daten zu ändern, ist äusserste Vorsicht geboten.
9. Auch dann, wenn Sie ungewöhnliche Nachrichten von Ihren Freunden erhalten, die so gar nicht passend sind, sollten Sie vorsichtig sein. Dann könnte es nämlich sein, dass vielleicht der Account des Freundes gehackt wurde.
10. Auch bei Apps sollten Sie vorsichtig sein. Bevor Sie einen Twitter-App nutzen, sollten Sie diesen vorher im Web überprüfen. Oder Sie nehmen lieber einen, der Ihnen von vertrauenswürdigen Quellen empfohlen wurde. Hellhörig sollten Sie vor allem dann werden, wenn die Anwendung Ihre Login-Daten und Ihr Passwort abfragen will.
Ein professioneller Umgang mit dem Web-2.0-Dienst Twitter und anderen sozialen Netzwerken ist schon vonnöten, wenn man sich vor kriminellen Übergriffen im Netz schützen will und seine persönlichen Daten nicht unfreiwillig preisgeben möchte.
www.avg.de
Geschrieben in Tipps für User und Surfer |
Tags: Account, Apps, AVG, Browser-Einstellungen, Cyberkriminelle, datenklau, E-Mail-Account, E-Mail-Konten, google, Hacker-Angriffe, handy, infizierte Links, Internetkriminelle, Login-Daten, Passwort, Passwortschutz, Sicherheitsunternehmen, soziale Netzwerke, Suchmaschinen, Twitter & Co., Twitter-App, twittern, URL-Verkürzer, Web-2.0-Dienst
Sonntag, März 21st, 2010
Sicherheitsunternehmen hat Analyse zu Bedrohungen durch Malware erstellt

Sicherheitsprogramme sollten immer auf dem neuesten Stand sein
ScanSafe ist ein erfolgreicher SaaS-Sicherheitsanbieter und bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihren Webzugang sicher zu verwalten und erfolgreich vor Bedrohungen zu schützen.
Dementsprechend führt das Unternehmen auch immer wieder Bedrohungsanalysen durch und bei der Auswertung einer solchen wurde jetzt festgestellt, dass der Großteil an Schadsoftware durch manipulierte PDF-Dateien ins Netz gesetzt wird.
Es wurden mehr als eine Billion Webanfragen analysiert und ausgewertet und im vierten Quartal 2009 registrierte Scansafe manipulierte PDF-Dateien, die einen Anteil von 80 Prozent der Flash-Angriffe im Netz ausmachten. Diese Dateien nutzten Codeanfälligkeiten in Adobe Reader und Acrobat für ihre Zwecke.
Beim User erfreuen sich die PDF-Dateien einer großen Beliebtheit und werden demzufolge auch mehr am Arbeitsplatz und am privaten Rechner eingesetzt.
Laut den Sicherheitsexperten von ScanSafe hat sich die Anzahl von Malware innerhalb eines Jahres verdoppelt. Dabei verteilen sich die Angriffe wie folgt:
Bei 19 Prozent der Hackerangriffe handelt es sich um sogenannte Trojaner, die Datendiebstahl betreiben.
23 Prozent wird durch sog. Zero-Day-Malware verursacht. Diese beruht auf signaturbasierenden Methoden und ist leider nicht als Malware erkennbar.
10 Prozent der Malware wird über Bilddateien verbreitet. Hacker schleichen sich auf legale Websites und ersetzen vorhandene Bilder durch schadhafte, manipulierte Kopien und führen so im Hintergrund ihre schadhaften Programme durch.
Im allgemeinen hat sich die Cyberkriminalität mittlerweile zum eigenen Geschäftszweig entwickelt.
Angreifer und Hacker spielen in der wirtschaftlichen Welt des Internets eine grosse Rolle als Vermittler, Entwickler, Alleineigentümer oder eben auch als Käufer. Somit ist auch dies ein lukrativer Markt geworden.
Manipulation des World Wide Webs durch Cyberkriminelle findet überall statt.
Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann der Anteil an verseuchten Seiten sehr hoch sein und auch auf sozialen Netzwerken ist die Kriminalitätsrate entsprechend hoch.
Eine Attacke beim SocialNetwork Twitter hat gezeigt, dass es für die Cyberkriminellen relativ einfach ist, dort Schaden zu verursachen.
Es wurden infizierte Links auf neuen Konten zu aktuellen Themen erstellt. Und jeder, der Interesse an diesen Themen hatte und auf den entsprechenden Link klickte, konnte leicht infiziert werden.
Twitter hat entsprechend reagiert und damit begonnen, solche Links aus seinen Messages herauszufiltern.
ScanSafe rät also allen Sicherheits- und Netzwerk-Administratoren, den Nutzen von Social-Networking- und Instant-Messaging-Systemen für ihr Unternehmen gegenüber der Sicherheit abzuwägen und entsprechende Sicherheitspolitik für ihre Programme zu betreiben.
Die Risiken bei der Sicherheit von Daten werden größer und verändern sich täglich. Security-Awareness Programmen müssen immer wieder neue Elemente hinzuefügt werden, um auf den aktuellsten Sicherheitsstandards zu bleiben und sich der neuen Generation von Bedrohungen anzupassen.
www.scansafe.com
Geschrieben in Tipps für User und Surfer |
Tags: Acrobat, Adobe Reader, aktuellste Sicherheitsstandards, Bedrohungsanalysen, Bilddateien, Cyberkriminalität, Cyberkriminelle, Datendiebstahl, Flash-Angriffe, Hackerangriffe, infizierte Links, Instant-Messaging-Systeme, Kriminalitätsrate, Malware, Messages, PDF-Dateien, SaaS-Sicherheitsanbieter, ScanSafe, Schadsoftware, Security-Awareness-Programme, SEO, Sicherheits- und Netzwerk-Administratoren, Sicherheitsprogramme, Sicherheitsunternehmen, signaturbasierende Methoden, Social Network Twitter, Social Networking, soziale Netzwerke, Suchmaschinenoptimierung, Trojaner, Twitter, Zero-Day-Malware
Mittwoch, Dezember 9th, 2009
Schützen Sie sich vor Cyberkriminellen auch beim Tätigen Ihrer Weihnachtseinkäufe
Wer noch kein Geschenk für seine Lieben hat, wird sich vielleicht noch schnell vor seinen PC setzen und im Internet nach einer schönen Idee stöbern.
Und warum soll man dann auch nicht gleich bestellen und sich das ausgewählte direkt nach Hause liefern lassen? Dies erspart einem sicherlich viel Zeit und man kann der vorweihnachtllichen Hektik in der Stadt entgehen.
Aber achten Sie beim Internetshopping darauf, dass Ihre Weihnachtseinkäufe auch wirklich bei Ihnen ankommen und Sie nicht auf Cyberkriminelle reinfallen, denn auch für diese ist Weihnachten die schönste (und wohl erfolgreichste) Zeit im Jahr.
Kaspersky Lab hat einige Tipps zum sicheren Online Shopping herausgegeben, die wir hier für Sie nochmals aufgeführt haben:
- Nehmen Sie sich die Zeit und überprüfen Sie die Datenschutzrichtlinien einer Shopseite. Viele Seiten verwenden zur Verschlüsselung von Informationen sogenannte Secure Sockets Layer (SSL), die Sie bereits in der Web-Adresse bzw. im Browserfenster erkennen können.
- Überprüfen Sie auch im Netz genannte Telefonnummern und Adressen. Vor allem dann, wenn es zu Problemen kommt. Geben Sie niemals Ihre Kreditkartendaten an plötlzlich auftauchende Chat-Boxen weiter. Seriöse Anbieter verwenden diese niemals und fragen auch nicht per E-Mail nach vertraulichen Informationen.
- Schützen Sie Ihren Computer generell mit speziellen Security Suites vor Viren und Trojanern. Nutzen Sie das Angebot für aktuelle Updates Ihres Programms.
- Verwenden Sie eine extra Kreditkarte nur für den Einkauf im Internet. Ein niedriger Kreditrahmen schützt davor, dass Cyberkriminelle eine hohe Summe von Ihrem Konto abheben. Zudem gibt es das Gesetz “Fair Credit Billing Act”. Danach können unter bestimmten Umständen Kontobelastungen angefochten werden.
-Verwenden Sie immer sichere Passwörter. Diese sollten aus einer Kombination aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen.
- Wie beim Shoppen in der Stadt sollten Sie auch beim Onlineshopping immer einen Beleg des Einkaufs sowie eine Kopie der Einkaufsbestätigungsseite aufbewahren. Bei Unstimmigkeiten können Sie mit den entsprechenden Belegen auch sofort Ihre Bank kontaktieren.
www.kaspersky.de
Geschrieben in Shops und "Drumherum", Tipps für User und Surfer |
Tags: aktuelle Updates, Chat-Boxen, Cyberkriminelle, Datenschutzrichtlinien überprüfen, Einkaufsbestätigungsseite, Fair Credit Billing Act, Internetshopping, Kaspersky Lab, Secure Sockets Layer SSL, Security Suites, sichere Passwörter, Tipps zum sicheren Online Shopping, Verschlüsselung von Informationen, Viren und Trojaner
Dienstag, Dezember 8th, 2009
Öffnen Sie keine Mails aus Ihnen unbekannten Quellen
Achten Sie darauf, wenn Sie E-Mails bekommen, die im Betreff “your photos” und/oder “some jerk has posted your photo” angeben.
Denn nach dem Sicherheitsspezialisten Trend Micro sind dies verseuchte Mails.
Das Unternehmen warnt vor dieser neuen ZBOT-Spam-Kampagne, in der der Empfänger darüber informiert wird, dass ein “Idiot” seine Photos ohne seine Zustimmung auf einer Seite veröffentlicht hat.
Dem vermeintlichen Eigentümer der Photos wird dann der Link der entsprechenden Seite zugeschickt, um die Photos dann wieder der Öffentlichkeit zu entziehen, also löschen zu können.
Der Absender spielt seinem Adressaten vor, einen guten Dienst zu leisten. Aber der genannte Link bringt den angeblich Geschädigten auf eine verseuchte Webseite, auf der sich Schadsoftware zum Aufbau des Botnetzes ZBOT befindet.
Und wer sich auf die Webseite klickt, auf der sich seine Fotos befinden sollen, kann davon ausgehen, dass sein Rechner von Cyberkriminellen infiziert wird.
Das Botnetz ZBOT ist ein berühmt-berüchtigtes Botnetz, welches für Datenklau sowie den Diebstahl von Geld und Informationen verantwortlich zeichnet.
Der Sicherheitsexperte Trend Micro bietet entsprechende Software zum Schutz vor ZBOT im Rahmen von Trend Micro Smart Protection Network an.
Denn diese Cloud Client-Sicherheitsinfrastruktur des Anbieters sorgt dafür, dass die verseuchten Nachrichten, also die ZBOT-Spam-Mails, erst gar nicht auf den Rechner bzw. das Netzwerk des Users gelangen. Sollten diese doch wider Erwarten auf dem Rechner gelandet sein, so blockieren die Programme den Zugriff auf die verseuchten Webadressen.
Wer diese Software nicht besitzt, kann sich aber erst einmal dadurch schützen, indem er auf keinen Fall E-Mails aus unbekannten Quellen öffnet. Dies gilt generell für alle Mails, die von unbekannten Absendern sind, nicht nur für die mit dem oben genannten Betreff.
Wer die Befürchtung hat, dass sein Rechner bereits infiziert wurde, kann die Trend Micro-Werkzeuge wie Housecall, die zum Aufspüren und zur Beseitigung von Infektionen dienen, kostenlos nutzen.
www.housecall.trendmicro.com
Geschrieben in Tipps für User und Surfer |
Tags: Aufspüren und Beseitigung von Infektionen, Botnetz ZBOT, Cloud Client-Sicherheitsinfrastruktur, Cyberkriminelle, datenklau, E-Mails, Housecall, Schadsoftware, Sicherheitsspezialist Trend Micro, Software zum Schutz vor ZBOT, Trend Micro, Trend Micro Smart Protection Network, Trend Micro Werkzeuge, verseuchte Mails, verseuchte Nachrichten, verseuchte Webseite, ZBOT-Spam-Kampagne, ZBOT-Spam-Mails
Mittwoch, November 18th, 2009
PC-Anwender müssen auch beim Online-Banking auf der Hut vor Cyberkriminellen sein
Für Bankkunden ist es einfach, ihre Geschäfte im Internet zu tätigen. Die Kosten sind vergleichsweise gering und Überweisungen und Kontenstände können zu jeder Tages- und Nachtzeit getätigt und geprüft werden.
Mehr als 24 Millionen Deutsche nutzen mittlerweile das Online-Banking. Dies zieht natürlich auch eine entsprechende Zahl an Betrügern und Kriminellen an.
Besonders beliebt ist das Phishing - also das Sammeln von persönlichen Daten wie etwa Passwörter für Online-Konten. Der Kunde gerät durch einen präparierten Link auf eine gefälschte Bankseite, ohne dies zu merken.
Aber auch die Betrüger werden immer listiger, denn der Trick mit dem Link hat sich mittlerweile unter den Bankkunden herumgesprochen.
Die neueste Taktik von Cyberkriminellen ist es, einen sogenannten Trojaner auf den PC des Users zu schleusen, der heimlich die persönlichen Daten ausspäht. Der Trojaner schleicht sich vom PC-Anwender unbemerkt auf seinen Rechner, etwa mit einem bestimmten Textdokument, einem Foto oder Bildschirmschoner oder schon alleine durch das Aufrufen einer bestimmten Seite im Internet.
Einen Schutz hiervor zu finden, ist so gut wie unmöglich. Die Banken haben zwar bereits reagiert, indem Sie das Sicherheitsniveau dank eines sogenannten iTan-Verfahrens verbessert haben. Aber auch dies bietet keinen hundertprozentigen Schutz, denn auch die Interneträuber schlafen nicht und haben sich schnell den veränderten technischen Gegebenheiten angepasst.
Also sollten Online-Banker besonders vorsichtig sein. Speziell bei E-Mails, deren Absender sie nicht kennen. Und natürlich ist auch ein gutes Antivirenprogramm, das regelmäßig aktualisiert wird, von höchster Wichtigkeit.
Achten Sie darauf, ob Ihr Computer langsamer ist als sonst oder ob Ihre Programme plötzlich abstürzen. Dies könnte ein Anzeichen dafür sein, dass sich ein Wurm oder ähnliches auf Ihrem Rechnter befindet.
www.bankenverband.de
Geschrieben in Tipps für User und Surfer |
Tags: Antivirenprogramm, Bankkunden, Bildschirmschoner, Cyberkriminelle, E-Mails, Foto, Interneträuber, iTan-Verfahren, Kontenstände, neueste Taktik von Cyberkriminellen, Online-Banker, Online-Banking, Passwörter für Online-Konten, PC-Anwender, Phishing, präparierte Links, Trojaner Textdokument, Überweisungen, Wurm
Donnerstag, November 12th, 2009
Cyberkriminelle locken PC-Nutzer mit dem Filmtitel zu This is it auf manipulierte Internetseiten
In den Kinos ist der Film “This is it” mit und über den Künstler Michael Jackson angelaufen. Dies haben sich Cyberkriminelle als Aufhänger genommen, um an Daten von Computernutzern zu kommen.
Laut Mitteilung des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird im Betreff von englischen E-Mails “The brand new song by Michael Jackson was released - listen now” angegeben.
Übersetzung: Der neueste Song von Michael Jackson ist veröffentlicht worden - jetzt reinhören.
Doch klicken Sie dann auf den in der Mail enthaltenen Link “Listen online now”, um sich den Titelsong aus dem Film “This is it” anzuhören, werden Sie laut BSI auf eine manipulierte Internetseite weitergeleitet.
Während Sie sich dann 45 Sekunden lang einen Ausschnitt aus dem Song anhören, wird von der manipulierten Seite aus eine Schadsoftware auf Ihren Rechner geladen.
Diese soll u. a. auch ein Spionageprogramm enthalten, welches wohl auch in der Lage sein soll, wichtige Zugangsdaten, wie beispielsweise die fürs Online-Banking, auszuspionieren und entsprechend an die Betrüger weiterzuleiten.
Also achten Sie darauf: Sollten Sie eine solche Mail zu Michael Jackson, dem Film oder seinen Songs bekommen, schicken Sie diese ungeöffnet in Ihren virtuellen Papierkorb. Und folgen Sie auf keinen Fall dem enthaltenen Link.
Nur so können Sie sich vor Schadsoftware und einer Weiterleitung auf eine Spionageseite im Netz schützen !
www.bsi-fuer-buerger.de
Geschrieben in Allgemein |
Tags: BSI, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Cyberkriminelle, manipulierte Internetseiten, Michael Jackson, Online-Banking, Schadsoftware, Spionageseite, This is it, virtueller Papierkorb, wichtige Zugangsdaten