Explodierende Smartphones und überhitzte Musikabspiel-geräte rufen EU-Kommission auf den Plan
In der Vergangenheit wurden immer wieder Fälle bekannt, bei denen sich Besitzer von iPhones und iPods an den Geräten verbrannt haben sollen bzw. die Geräte selbst in Flammen aufgegangen sein sollen.
So soll z. B. eine Franzose von Splittern des iPhone-Displays am Auge verletzt worden sein, in den Niederlanden soll ein Gerät ganz plötzlich in Flammen aufgegangen sein und in Großbritannien wurde von einem Telefon berichtet, dass einfach in der Luft explodiert sein soll.
In Japan wurde bereits im vergangegenen Jahr eine Warnung vor dem iPod Nano durch die japanische Regierung herausgegeben, nachdem dort 14 Fälle von Verbrennungen im Umgang mit dem Gerät bekannt wurden.
Diese Berichte haben die EU-Kommission in Brüssel dazu veranlasst, solche Vorfälle zum Schutz des Verbrauchers genauer zu prüfen, denn die Beschwerden über brennende und überhitzte iPhones in Europa häufen sich.
Es wird vermutet, dass die Überhitzungen in und an den Geräten durch die Lithium-Ionen-Batterien verursacht werden. Diese Batterien wurden bereits 2006 durch die Hersteller von Smartphones, Apple und Dell, zurückgerufen, da es ähnliche Probleme im Umgang mit Laptops gab.
Der Hersteller Apple sieht jedoch nach eigener Aussage kein generelles Problem mit den Geräten sondern geht davon aus, dass es sich bei den hier genannten Vorfällen um Einzelfälle handelt. Es wurde der EU-Kommission jedoch mitgeteilt, dass sich Apple um weitere Informationen zu den bekannten Vorfällen bemühen werde.
Die EU-Kommission fordert nun alle Mitgliedstaaten auf, sie über mögliche Probleme mit iPhones und den Musikabspielgeräten iPods zu informieren und ständig auf dem Laufenden zu halten, um dann auch im Sinne des Verbraucherschutzes besser tätig werden zu können.
WAZ-Mediengruppe

Der populäre Micro-Blogging-Dienst “Twitter”, der mittlerweile mehr als zehn Millionen Nutzer verzeichnet, ist noch immer nicht profitabel und darum weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Geschäftsmodell. Die Profitabilität könnte sich mit dem Angebot von Online-Shopping-Möglichkeiten ändern.


