Firefox 3.5

 
 

Wie sicher sind Ihre Passwörter in speziellen Programmen?

Mittwoch, Januar 27th, 2010

Passwortspeicher und Kennworttresor - sind solche Programme auch wirklich sicher ?

secret-datenschutzDa man als Internetuser für so ziemlich jede Anmeldung ein Passwort benötigt und zur Sicherheit der persönlichen Daten nicht immer das gleiche benutzen sollte, ist zum Merken der jeweiligen Passwörter ein ziemlich gutes Gedächtnis vonnöten.

Oder aber man nutzt die beispielsweise von Firefox und Internet-Explorer angebotenen Merkfunktionen zum Speichern des jeweiligen Passwortes. Zusätzlich gibt es auch spezielle Programme, die Ihre Passwörter in einem sogenannten Kennworttresor aufbewahren.

Somit sollte es einfacher sein, sich beispielsweise beim Internetbanking oder in Internetshops anzumelden. Aber Achtung: es hat sich gezeigt, dass das Speichern der Passwörter auch den Cyber-Kriminellen ihre Arbeit  auf ihren Streifzügen rund um den Datenklau erleichtert.

Das Fraunhofer Institut SIT in Darmstadt sowie weitere Fachleute von COMPUTERBILD testeten jetzt die Kennwortfunktionen des Firefox 3.5 und des Internet Explorer 8 sowie weitere sechs der bereits erwähnten Tresorprogramme mit einem Einkaufspreis von bis zu 33 Euro.

Leider hat dieser Test ergeben, dass vier der acht getesteten Programme nicht sicher sind. Das ist erschreckend, denn nicht nur zwei Tresorprogramme sonderen auch Firefox und Internet Explorer gehörten dazu.

Es hat sich gezeigt, dass die Programme die ihnen anvertrauten Daten nach dem Eintrag in Internetseiten unverschlüsselt im Arbeitsspeicher des PC’s ablegen. Dort sind sie natürlich für Hacker eine leichte Beute.

Zusätzlich wurden die Programme auf sogenannte “Brute-Force-Attacken” getestet. Bei diesen Attacken können Cyber-Kriminelle pro Sekunde 30 Millionen verschiedene Kennwörter testen, um das wichtige Hauptkennwort zu finden. Auch hierfür waren die 4 genannten Programme extrem anfällig, denn sie ließen viel zu viele von diesen automatischen Eingabeversuchen zu.

Das Programm “Password Depot 4″ von Acebit schnitt nach dem Computerbild-Test mit der Note “befriedigend” ab. Es bietet bei einem Einkaufspreis von 29 Euro die größte Sicherheit aller getesteten Programme und ist einfach zu bedienen.

Bei allen Kennworttresor-Programmen ist es aber nicht sichergestellt, dass der Nutzer nicht auch unsichere Passwörter verwenden kann.

banadoo-linktipp5www.acebit.de

Mozilla startet durch

Sonntag, Juli 19th, 2009

Mozilla schließt im Kampf um Marktanteile bei Internetbrowsern zur Konkurrenz auf.

copyright:mozilla firefox

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“Wir planen den Start für alle wichtigen Betriebssysteme”, sagte Mozilla-Ingenieur Mike Shaver am Dienstag. Die neue Version des Browsers  zum Surfen im Netz wird auf Rechnern, die mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows ausgestattet sind, auf Apple-Computern sowie auch auf PC’s, die mit Linux arbeiten, laufen.

Firefox 3.5, die neueste Version des Browsers, wird zum Herunterladen im Internet bereitgestellt. Mozilla zieht so mit den Konkurrenten Microsoft, Apple und Google gleich, die ihre Browser in den vergangenen Monaten bereits aktualisiert hatten. Ein wichtigstes Ziel haben alle Anbieter gemeinsam: eine höhere Geschwindigkeit beim Surfen. “Hier schließe die neueste Firefox-Version die bisherige Lücke gegenüber den Wettbewerbern”, sagte Shaver.

Firefox ist weltweit mit einem Marktanteil von rund 22 Prozent der zweitpopulärste Browser nach Microsofts Internet Explorer. In Deutschland ist das Programm laut der Studie “W3B” des Beratungsunternehmens Fittkau & Maaß Consulting zur Zeit auf etwa 40 Prozent aller Computer installiert.

Mozilla selbst ist eine unabhängige Stiftung, die sich durch Spenden finanziert. Die Tochter Mozilla Corporation erzielt zusätzliche Einnahmen durch Partnerschaften mit Anbietern wie z. B.  Google oder Yandex aus Russland. Bei der Mozilla Corporation sind etwa 230 Angestellte beschäftigt.

Mittlerweile werden wichtige Teile von Programmen nicht mehr auf dem Computer selbst gespeichert, sondern online über das Internet bezogen. Auch komplexe Videospiele lassen sich heute über einen Browser spielen. Dadurch haben die Programme als Fenster zum Internet eine immense Bedeutung. Konzerne wie Microsoft, Apple oder Google stecken Millionen in die Entwicklung dieses Zukunftsgeschäfts. Die Angst ist groß, dass durch Programme der Konkurrenz die eigenen Web-Dienste benachteiligt werden könnten.

Neben der Geschwindigkeit kämpfen die Anbieter aber auch über Funktionen zum Schutz der Privatsphäre um Kunden. Auch hier wirbt Firefox mit Verbesserungen. So können Nutzer im Internet surfen, ohne dass Betreiber von Internetseiten kleine Programmbestandteile, sogenannte Cookies, unbemerkt auf dem Rechner installieren können. Ähnliches bieten Google, Microsoft und Apple bereits an.

Darüber hinaus können bei Firefox 3.5 nachträglich mit wenigen Klicks bestimmte Websites oder ganze Surf-Sessions aus dem Browser gelöscht werden. Videos können künftig an jeder beliebigen Stelle der Website platziert werden - eine Neuerung, die vor allem Programmierer interssieren dürfte.

Mozillas größtes Problem ist jedoch das mobile Internet: Während das Programm Firefox in der Computerwelt fest etabliert ist, hängt das Stiftungsunternehmen bei Handy-Browsern noch nach. Hier geben vor allem Microsoft, Apple und Opera den Ton an. Damit entgeht Mozilla ein wichtiger Zukunftsmarkt: Dank populärer Smartphones wie Blackberry oder Apples iPhone ist die mobile Webnutzung in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen.

Aber Mozilla verspricht, diese Lücke bald zu schließen. Erste Testversionen für Nokia-Tabletgeräte sowie für Windows Mobile existierten schon jetzt.

banadoo-linktipp5www.firefox-browser.de