Google-Alert

 
 

Alles, was Sie jetzt sagen, kann gegen Sie verwendet werden

Donnerstag, Mai 20th, 2010

Durchsuchen Sie die verschiedenen Plattformen regelmäßig auf unkorrekte Nachrichten

Achten Sie immer darauf, was über Sie im Netz steht

Achten Sie immer darauf, was über Sie im Netz steht

Es ist nichts Neues, dass man im Umgang mit seinen persönlichen Daten und Mitteilungen auf den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co., vorsichtig sein sollte.

Doch die wenigstens sind sich darüber bewusst, dass alles, was über sie im WorldWideWeb jemals veröffentlicht wurde, wohl für immer dort vorhanden sein wird und bei passender Gelegenheit gegen sie verwendet werden kann.

Da fällt einem eben dieser Satz ein, den so mancher Beamte schon einmal sagen musste: “Alles, was Sie jetzt sagen, kann gegen Sie verwendet werden”.

Ohne besondere Hintergedanken werden bestimmte Fotos und Texte auf den sozialen Netzwerken lediglich zum Zeitvertreib dort veröffentlicht. Aber schnell kann die einzelne Person oder auch Unternehmen unter Beschuss geraten.

So kann der Ruf eines jeden schnell zerstört werden - ob gewollt oder ungewollt spielt dann keine Rolle mehr.

Aber wie soll man reagieren, wenn man sich mit unwahren Nachrichten und Informationen über sich selbst oder sein Unternehmen konfrontiert sieht?

Zum einen sollte man sich erst einmal überlegen, ob es die Nachricht überhaupt wert ist, darauf in irgendeiner Form zu reagieren.

Denn wie im “echten Leben” auch, kann diese Nachricht erst durch eine Reaktion an Bedeutung gewinnen und das Interesse der breiten Masse wird erst auf Grund der jeweiligen Reaktion des Betroffenen so richtig geweckt.

Suchen Sie den direkten Kontakt mit demjenigen, der die Nachricht über Sie verbreitet hat. Möglichst auch auf seiner Plattform.

Wählen Sie hierfür jedoch nicht gleich den aggressiven Weg durch Einschüchterungsversuche oder irgendwelche Androhungen. Dies deutet auf ein Schuldeingeständnis hin und Aussenstehende, die die Kommunikation verfolgen, werden gleich Stellung gegen Sie beziehen.

Der juristische Weg sollte immer als letzte Alternative gewählt werden.

Angriffe auf einzelne Personen bzw. Unternehmen können natürlich auch von Bloggern getätigt werden. Denn nicht nur soziale Netzwerke sondern auch Blogs sind ideale Plattformen zur Verbreitung von Nachrichten.

Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, regelmäßig die verschiedenen Plattformen zu durchforsten, also ein Monitoring zu betreiben.

Über Google-Alert können Sie sich per E-Mail darüber informieren lassen, wenn eine bestimmte Wortkombination oder ein einzelner Begriff in einem Blog oder einem Presse-Artikel auftauchen.

Auch bei Twitter können Sie die von Ihnen benannten Begriffe über einen RSS-Feed abonnieren.

Die Anbieter können sicherlich schon sehr viele Medien nach entsprechenden Schlüsselbegriffen scannen. Schon viele Agenturen, die sich auf Reputationsmanagement spezialisiert haben, bieten im Netz  ihre entsprechenden Dienste an.

banadoo-linktipp5www.webreputation.com