Die Vergabe von Gütesiegeln bei Online-Shops zeugt nicht immer von mehr Sicherheit
Der Versandhandel im Netz erfreut sich immer größerer Beliebtheit.
Laut dem Bundesverband des deutschen Versandhandels e. V. wir der Online-Umsatz beim Versandhandel 2009 voraussichtlich bei 15,4 Milliarden Euro liegen. Dies entspricht rund 53 Prozent der Erlöse.
Entsprechend werden Online-Shops leider auch vermehrt Opfer von Angriffen. Somit sollte sich auch ein Online-Shop-Betreiber ständig um die Sicherheit seines Shops kümmern.
Auch ein Gütesiegel, welches der Shopbetreiber einmal erhalten hat, ist nicht die Garantie für dauerhafte Sicherheit.
Webshopentwickler und Prüfer sollten die Online-Shops ständig auf folgende Angriffspunkte hin überprüfen:
- SQL Injection
- Cross Site Request Forgery
- Unsanitized Input
- Cross Site Scriptin
- Unhandled Exceptions
Denn hier sind die Shops angreifbar und sollten daher auch regelmäßig daraufhin überprüft werden. Und dies sollte durch einen Sicherheitsberater erfolgen, denn ein automatischer Scan durch eine Software kann ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln.
Hier sind natürlich die Gütesiegel-Anbieter als auch die Shopbetreiber gleichermaßen angesprochen. Denn Nachlässigkeit bei der Vergabe von Gütesiegeln und bei evtl. Änderungen des Web-Shops bedeuten immer auch für den Endkunden erhebliche Sicherheitsmängel.
Und der Kundenschutz sollte immer höchste Priorität haben beim Versandhandel im Internet. Denn wer einmal Sicherheitslücken innerhalb eines Shops entdeckt hat, wird diesen wohl so schnell nicht mehr besuchen.
Auch bei uns in Deutschland geht der Trend immer mehr zum Onlinekauf. Selbstredend können Shopbetreiber von diesem neuen Kaufverhalten der Deutschen nur profitieren.
Das Gütesiegel Trusted - Shops
