In einem Kurz-Test wurde Windows 7 vor Verkaufsbeginn auf seinen Speed geprüft

Quelle: microsoft
Das neue Betriebssystem “Windows 7″ soll am 22. Oktober durch Microsoft in Deutschland an den Start gehen. Vorab wurde die Verkaufsversion “Windows 7 Ultimate” auf einem älteren Notebook getestet. Genau für solche Rechner soll das Programm ja speziell geeignet sein.
Das neue Microsoft-Programm sollte in dem Test folgende Alltagsaufgaben durchführen:
- Deinstallieren von drei Programmen mit jeweils ca. 30 Megabyte,
- Kompression von drei Musikalben zu je 100 Megabyte,
- Kopieren von jeweils 1000 Dateien mit einer Grösse von fünf Megabyte im Schnitt
-10 WAV-Songs von ca. 40 Megabyte umwandeln ins MP3-Format
Und es wurden Akkulaufzeit und Bootvorgang gemessen. Dies wurde auf dem selben Rechner jeweils im Vergleich zu Vista durchgeführt.
Microsoft präsentierte kürzlich selbst, dass ein Notebook nach dem Upgrade von Vista bis zu einem fünftel weniger Strom verbrauchen soll. In dem hier genannten Test wurden jedoch nur zehn Prozent weniger Strom verbraucht. Dies wurde von Microsoft als Untergrenze genannt, so dass der Test also “bestanden” wurde.
Bei den gestellten Aufgaben ging “Windows 7″ gegenüber seinem Vorgänger “Vista” zwar mit Zeiteinsparungen von 30,13,14 und 13 Prozent als Sieger hervor, die Tester hatten sich aber deutlich größere Sprünge erhofft.
Im etwa 5-stündigen Testlauf mit “Windows 7″ gab es eine durchweg störungsfreie Performance aller Programme und keinen Absturz. Der für den Test benutzte Rechner ist sonst oft durch seine Trägheit auch bei einfachen Programmen und mit mindestens zwei Abstürzen in diesem Zeitraum negativ aufgefallen.
Laut Microsoft sind die wichtigsten Veränderungen bei “Windows 7″ die bessere Erkennung und Nutzung angeschlossener Geräte sowie weniger Bestätigungsdialoge und leichtere Vernetzung des digitalen Heims.
Aber während des Tests fiel schon nach kurzer Zeit auf, dass in der Navigation gute Neuerungen eingeführt wurden und auch die deutlich größeren Programm-Icons in der Taskleiste lassen sich nun besser nutzen. Beispielsweise sieht man die geöffneten Browser-Fenster als Miniatur-Vorschau, wenn man mit dem Cursor über sie fährt. Dies klappte jedoch nur mit dem Internet Explorer, nicht mit dem Firefox.
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