Internetnutzer

 
 

Online-Shopping in der EU immer beliebter

Donnerstag, Juli 30th, 2009

Internet als Handelsplattform wird in seiner Beliebtheit durch unnötige Hindernisse gebremst

spassiminternet

Jetzt wurde der neueste Bericht über die Hindernisse für den elektronischen Geschäftsverkehr veröffentlicht. Hier werden ausführlich die neuesten Tendenzen im elektronischen Geschäftsverkehr analysiert, und zwar EU-weit und nach Ländern, nach den am häufigsten gekauften Artikeln und nach Hindernissen für Verbraucher und Unternehmen im Internet.

Gestern wurde dieser Bericht durch die EU-Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva vorgestellt, wobei Sie betonte, dass das Einkaufen im Internet in der EU immer beliebter wird; allerdings eben Hindernisse die Entwicklung des grenzüberschreitenden Handels beschränken.

Aus dem Bericht geht hervor, dass in der Zeit von 2006 bis 2008 der Anteil der Verbraucher in der EU, die mindestens einen Artikel über das Internet gekauft hatten, von 27 % auf 33 % anstieg. Diese Durchschnittswerte verschleiern jedoch die grosse Beliebtheit des Online-Shoppings in Ländern wie dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Deutschland. Hier haben mehr als 50 % der Internetnutzer im letzten Jahr online eingekauft. In den nordischen Ländern Dänemark, Norwegen, Schweden, Island und Finnland lag der Anteil von Internetnutzern, die Produkte und Dienstleistungen online erwarben, im Jahr 2008 bei 91 %. Auch in den südlichen Ländern wie Italien und Spanien wachsen die Märkte rapide an.

Gegen diesen Trend der rasch wachsenden Märkte auf Länderebene bleibt der Anteil der grenzüberschreitenden Einkäufe im Internet mit nur 7 % im Jahr 2008 (6 % im Jahr 2006) gering. Das grenzüberschreitende Einkaufen wird nach Aussage des Berichts durch zahlreiche Hindernisse sprachlicher, praktischer und rechtlicher Art gebremst. Ausserdem verhindern div. Vertrauensfragen die Entwicklung des Online-Shopping in der EU.

Dies kommentierte die EU-Kommissarin Kuneva wie folgt: „Verbraucher haben viele Vorteile durch das Internet. Es erweitert die Größe des Marktes, in dem sie sich bewegen, und gibt ihnen Zugang zu mehr Anbietern und größeren Wahlmöglichkeiten. Es ermöglicht den Vergleich von Produkten, Anbietern und Preisen in nie da gewesenem Ausmaß. Die Nutzung des Internets für private Einkäufe wird sich weiter durchsetzen. Bereits 150 Millionen Verbraucher kaufen online ein, jedoch nur 30 Millionen auch im Ausland. Wir müssen dafür sorgen, dass die Akzeptanz des Internets als Handelsplattform nicht unnötig dadurch gebremst wird, dass wichtige rechtliche Hindernisse nicht ausgeräumt oder für die Verbraucher entscheidende Vertrauensfragen nicht geklärt werden.“

banadoo-linktipp5http://europa.eu

Mobile Shopping: Entwicklungsland Deutschland

Sonntag, Juli 12th, 2009

Es ist nur noch eine Frage der Zeit - dann wird mobiles Shopping auch in Deutschland kommen

mobile_webEinkaufen und Bezahlen mit dem Handy, genannt M-Commerce, hat sich in Deutschland noch immer nicht durchgesetzt. Dabei gibt es bereits Möglichkeiten, z. B. mit dem Handy im Flugzeug einzuchecken, von unterwegs Bankgeschäfte zu erledigen oder Geschenkgutscheine zu kaufen. Aber die Kunden zieren sich noch, weil geeignete Plattformen fehlen.

M-Commerce steckt in Deutschland im Moment noch in den Kinderschuhen. Beispiele aus anderen Märkten wie Japan, Südostasien und zunehmend den USA zeigen aber, dass es funktionieren kann. Vielleicht könnte das iPhone die Entwicklung  voran bringen. Die Rechnung hierfür ist ganz einfach: Das iPhone ist beliebt, die Konkurrenz zieht nach und die Zahl der Smartphones, mit denen komfortables Surfen möglich ist, steigt an. Dadurch nutzen immer mehr Leute das Mobile Web und somit auch die Möglichkeiten zum mobilen Shopping

Nutzung bis jetzt minimal

Die Anzahl der Menschen, die in Deutschland über Handy oder Smartphone einkaufen, ist bis jetzt sehr übersichtlich. Und das, obwohl die Deutschen laut einer Umfrage des Hamburger Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß im Herbst 2008 gut mit internetfähigen Handys ausgerüstet sind: Ungefähr die Hälfte der Internetnutzer verfügt über ein geeignetes Handy, knapp jeder Zehnte besitzt sogar ein Smartphone. Eigentlich ist rund ein Viertel der Deutschen offen für M-Commerce. Es sind ansprechende Angebote, die noch fehlen.

iPhone bringt Schwung in M-Commerce

Aus diesem Grunde treiben die Anbieter Plattformen für Mobiles Shopping verstärkt voran. Bekannte Adressen wie eBay oder Amazon sowie auch traditionelle Versandhäuser wie Neckermann oder Otto haben schon Kanäle für M-Commerce geschaffen. Dass alle sich darüber einig sind, dass mobiles Shoppen ein klarer Zukunftstrend ist, liegt vor allem am iPhone.

Denn neben vielem anderen bietet das Smartphone von Apple seinen Nutzern zwei große Vorteile: Erstens entstehen durch die Koppelung mit einer Flatrate keine  horrenden Kosten, zweitens ist das Surfen im Internet mit dem iPhone - und somit eben auch das mobile Einkaufen - funktionaler und bequemer als bei den meisten anderen mobilen Endgeräten. So ist es nicht verwunderlich, dass viele M-Shopping-Lösungen für das iPhone optimiert werden.

M-Commerce verstärkt im Reise-Sektor

Gerade im Reise-Bereich wird auch verstärkt mit mobilem Einkaufen gearbeitet. So ist zum Beispiel die Lufthansa in Sachen M-Commerce schon weit fortgeschritten. Das Mobile-Angebot der Airline wurde sowohl für das iPhone als auch für das Blackberry aufbereitet. Hier können Kunden nicht nur mobil Flüge buchen und mobil einchecken, sondern sich seit September 2008 sogar auch die Bordkarte auf ihr Smartphone schicken lassen. Auch die Deutsche Bahn stellt ihren Kunden mobile Buchungen via Internet-Handy zur Verfügung.  Bis zehn Minuten vor Abfahrt lässt sich so direkt ein Bahnticket buchen; das Display wird zur virtuellen Fahrkarte. Viele verschiedene Verkehrsverbünde ziehen mittlerweile nach.

Der Durchbruch des M-Commerce, also dem mobilen Shopping, wird wohl auch in Deutschland kommen; es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Mehr Spaß beim Onlineshopping

Dienstag, Juni 16th, 2009

Immer mehr Onlineshopper finden Online-Shopping langweilig

muedeDie Pionierzeiten scheinen vorbei zu sein: Immer mehr deutsche Internetnutzer, bereits mehr als 70 Prozent, empfinden Online-Shopping inzwischen als langweilig. Jeder Zweite wünscht sich deshalb mehr Unterhaltung und Spaß im Bereich E-Commerce. Und interaktiv in das Kaufgeschehen eingreifen möchten 48 Prozent der Nutzer. Zu Tage gefördert hat diese Zahlen eine Umfrage der Software-Initiative Deutschland (SID) unter 1.000 Usern im Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Die Wechselbereitschaft der Kunden liegt unterdessen auf hohem Niveau: 60 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die bisherigen Standardplattformen zugunsten von Shopping-Anbietern verlassen würden, die unterhaltsamer sind.

Helmut Blank, Vorsitzender des SID, kommentierte: “E-Commerce in Deutschland ist an einem langweiligen Tiefpunkt angekommen, was die sinkenden Umsatzzahlen beispielsweise der bekannten Auktionsplattformen bestätigen.