mobiles Shopping

 
 

Bequemer einkaufen über mobile Endgeräte?

Freitag, Januar 29th, 2010

Einkaufen im Internet ist bereits Alltag - Mobiles Shopping ist noch etwas aussergewöhnliches

mobile Endgeräte sind zukunftsweisend

mit dem Smartphone im WWW shoppen

Ein Smart Shopper ist jemand, der mit seinem mobilen Hightech-Handy, wie beispielsweise dem iPhone von Apple, auf  Shoppingtour geht.

Durch die integrierten “Apps” kann er mit seinem Handy bequem Preise vergleichen, Flugtickets kaufen oder aber auch online zahlen. Er kann so ziemlich alles über sein Smartphone erledigen, wenn eine entsprechende drahtlose Internetverbindung vorhanden ist.

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft “eco” sieht hierin einen Nachteil für den stationären Handel. Denn laut Bettina Horster vom Verband kann so der Kunde dem Händler jederzeit einen “besseren Preis unter die Nase halten”.

Horster, auch Vorstand der VIVAI Software AG, sieht im Smart Shopping einen wachsenden Markt, bei dem der Händler mitgehen muss.

Der Bundesverband Verbraucherzentrale (vzbv) hat in Zusammenarbeit mit Verbraucherschutzorganisationen zwischen Juli und September 2009 in Deutschland und zehn weiteren Ländern eine Studie durchgeführt. Es wurde in diesen Ländern ein jeweils gleicher Warenkorb mit verschiedenen Produkten über mobile Endgeräte wie Handys und Smartphones bestellt.

Nach dieser Studie wird aber der Online-Kauf über mobile Endgeräte dem Verbraucher noch nicht empfohlen. Dies sagt Cornelia Tausch, Leiterin des vzbv-Fachbereichs Wirtschaft. Laut Tausch sind die meisten Onlineshops noch nicht für eine solche Nutzung ausgelegt.

Es hat sich gezeigt, dass die Probleme deutlich nationale Unterschiede aufweisen: in Deutschland haperte das mobile Online-Shopping zumeist an technischen Problemen, in Norwegen funktionierten zumeist die Zahlungsmethoden nicht und in Großbritannien mangelte es speziell an Altersverifikationen bei Jugendlichen und Kindern.

Beim Einkauf übers Handy lauern auch laut vzbv oft Abo-Fallen.

Nach der Studie fordert der Bundesverband Verbraucherzentrale (vzbv), das mobile Online-Shopping nutzerfreundlicher zu gestalten.

Bei Apple ist man jedoch der Meinung, den Kunden im iTunes Store oder im App Store bereits mobil ein gutes Einkaufserblebnis zu bieten. Dies hat Georg Albrecht, Sprecher von Apple Deutschland, geäußert.

Mobile Shopping: Entwicklungsland Deutschland

Sonntag, Juli 12th, 2009

Es ist nur noch eine Frage der Zeit - dann wird mobiles Shopping auch in Deutschland kommen

mobile_webEinkaufen und Bezahlen mit dem Handy, genannt M-Commerce, hat sich in Deutschland noch immer nicht durchgesetzt. Dabei gibt es bereits Möglichkeiten, z. B. mit dem Handy im Flugzeug einzuchecken, von unterwegs Bankgeschäfte zu erledigen oder Geschenkgutscheine zu kaufen. Aber die Kunden zieren sich noch, weil geeignete Plattformen fehlen.

M-Commerce steckt in Deutschland im Moment noch in den Kinderschuhen. Beispiele aus anderen Märkten wie Japan, Südostasien und zunehmend den USA zeigen aber, dass es funktionieren kann. Vielleicht könnte das iPhone die Entwicklung  voran bringen. Die Rechnung hierfür ist ganz einfach: Das iPhone ist beliebt, die Konkurrenz zieht nach und die Zahl der Smartphones, mit denen komfortables Surfen möglich ist, steigt an. Dadurch nutzen immer mehr Leute das Mobile Web und somit auch die Möglichkeiten zum mobilen Shopping

Nutzung bis jetzt minimal

Die Anzahl der Menschen, die in Deutschland über Handy oder Smartphone einkaufen, ist bis jetzt sehr übersichtlich. Und das, obwohl die Deutschen laut einer Umfrage des Hamburger Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß im Herbst 2008 gut mit internetfähigen Handys ausgerüstet sind: Ungefähr die Hälfte der Internetnutzer verfügt über ein geeignetes Handy, knapp jeder Zehnte besitzt sogar ein Smartphone. Eigentlich ist rund ein Viertel der Deutschen offen für M-Commerce. Es sind ansprechende Angebote, die noch fehlen.

iPhone bringt Schwung in M-Commerce

Aus diesem Grunde treiben die Anbieter Plattformen für Mobiles Shopping verstärkt voran. Bekannte Adressen wie eBay oder Amazon sowie auch traditionelle Versandhäuser wie Neckermann oder Otto haben schon Kanäle für M-Commerce geschaffen. Dass alle sich darüber einig sind, dass mobiles Shoppen ein klarer Zukunftstrend ist, liegt vor allem am iPhone.

Denn neben vielem anderen bietet das Smartphone von Apple seinen Nutzern zwei große Vorteile: Erstens entstehen durch die Koppelung mit einer Flatrate keine  horrenden Kosten, zweitens ist das Surfen im Internet mit dem iPhone - und somit eben auch das mobile Einkaufen - funktionaler und bequemer als bei den meisten anderen mobilen Endgeräten. So ist es nicht verwunderlich, dass viele M-Shopping-Lösungen für das iPhone optimiert werden.

M-Commerce verstärkt im Reise-Sektor

Gerade im Reise-Bereich wird auch verstärkt mit mobilem Einkaufen gearbeitet. So ist zum Beispiel die Lufthansa in Sachen M-Commerce schon weit fortgeschritten. Das Mobile-Angebot der Airline wurde sowohl für das iPhone als auch für das Blackberry aufbereitet. Hier können Kunden nicht nur mobil Flüge buchen und mobil einchecken, sondern sich seit September 2008 sogar auch die Bordkarte auf ihr Smartphone schicken lassen. Auch die Deutsche Bahn stellt ihren Kunden mobile Buchungen via Internet-Handy zur Verfügung.  Bis zehn Minuten vor Abfahrt lässt sich so direkt ein Bahnticket buchen; das Display wird zur virtuellen Fahrkarte. Viele verschiedene Verkehrsverbünde ziehen mittlerweile nach.

Der Durchbruch des M-Commerce, also dem mobilen Shopping, wird wohl auch in Deutschland kommen; es ist nur noch eine Frage der Zeit.