Mozilla

 
 

Mozilla startet durch

Sonntag, Juli 19th, 2009

Mozilla schließt im Kampf um Marktanteile bei Internetbrowsern zur Konkurrenz auf.

copyright:mozilla firefox

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“Wir planen den Start für alle wichtigen Betriebssysteme”, sagte Mozilla-Ingenieur Mike Shaver am Dienstag. Die neue Version des Browsers  zum Surfen im Netz wird auf Rechnern, die mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows ausgestattet sind, auf Apple-Computern sowie auch auf PC’s, die mit Linux arbeiten, laufen.

Firefox 3.5, die neueste Version des Browsers, wird zum Herunterladen im Internet bereitgestellt. Mozilla zieht so mit den Konkurrenten Microsoft, Apple und Google gleich, die ihre Browser in den vergangenen Monaten bereits aktualisiert hatten. Ein wichtigstes Ziel haben alle Anbieter gemeinsam: eine höhere Geschwindigkeit beim Surfen. “Hier schließe die neueste Firefox-Version die bisherige Lücke gegenüber den Wettbewerbern”, sagte Shaver.

Firefox ist weltweit mit einem Marktanteil von rund 22 Prozent der zweitpopulärste Browser nach Microsofts Internet Explorer. In Deutschland ist das Programm laut der Studie “W3B” des Beratungsunternehmens Fittkau & Maaß Consulting zur Zeit auf etwa 40 Prozent aller Computer installiert.

Mozilla selbst ist eine unabhängige Stiftung, die sich durch Spenden finanziert. Die Tochter Mozilla Corporation erzielt zusätzliche Einnahmen durch Partnerschaften mit Anbietern wie z. B.  Google oder Yandex aus Russland. Bei der Mozilla Corporation sind etwa 230 Angestellte beschäftigt.

Mittlerweile werden wichtige Teile von Programmen nicht mehr auf dem Computer selbst gespeichert, sondern online über das Internet bezogen. Auch komplexe Videospiele lassen sich heute über einen Browser spielen. Dadurch haben die Programme als Fenster zum Internet eine immense Bedeutung. Konzerne wie Microsoft, Apple oder Google stecken Millionen in die Entwicklung dieses Zukunftsgeschäfts. Die Angst ist groß, dass durch Programme der Konkurrenz die eigenen Web-Dienste benachteiligt werden könnten.

Neben der Geschwindigkeit kämpfen die Anbieter aber auch über Funktionen zum Schutz der Privatsphäre um Kunden. Auch hier wirbt Firefox mit Verbesserungen. So können Nutzer im Internet surfen, ohne dass Betreiber von Internetseiten kleine Programmbestandteile, sogenannte Cookies, unbemerkt auf dem Rechner installieren können. Ähnliches bieten Google, Microsoft und Apple bereits an.

Darüber hinaus können bei Firefox 3.5 nachträglich mit wenigen Klicks bestimmte Websites oder ganze Surf-Sessions aus dem Browser gelöscht werden. Videos können künftig an jeder beliebigen Stelle der Website platziert werden - eine Neuerung, die vor allem Programmierer interssieren dürfte.

Mozillas größtes Problem ist jedoch das mobile Internet: Während das Programm Firefox in der Computerwelt fest etabliert ist, hängt das Stiftungsunternehmen bei Handy-Browsern noch nach. Hier geben vor allem Microsoft, Apple und Opera den Ton an. Damit entgeht Mozilla ein wichtiger Zukunftsmarkt: Dank populärer Smartphones wie Blackberry oder Apples iPhone ist die mobile Webnutzung in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen.

Aber Mozilla verspricht, diese Lücke bald zu schließen. Erste Testversionen für Nokia-Tabletgeräte sowie für Windows Mobile existierten schon jetzt.

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Webbrowser: Firefox überholt Internet Explorer

Mittwoch, Juli 8th, 2009

Zum ersten Mal benutzen mehr Surfer den Internetbrowser Firefox

copyright:mozilla firefox

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Jahrelang ist der Internet Explorer von Microsoft der unangefochtene Platzhirsch unter den Browsern gewesen. Dies war kein Wunder, denn der Konzern lieferte sein Programm zum Surfen automatisch mit dem Betriebssystem Windows aus. Doch das Open-Source-Projekt Mozilla holte mit dem Firefox stetig auf – und nun hat es die Microsoft-Software vom Thron gestoßen.

40 Prozent aller Internetnutzer verwendeten den alternativen Browser, nur noch 38 Prozent dagegen die Versionen 7 und 8 des Internet Explorers. Das hat eine  Studie des Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß ergeben, für die mehr als 121.000 Internet-User befragt wurden.

Chrome hat wenig Chancen

Nur wenn man auch alle alten Versionen berücksichtigt, liegt Microsoft noch an der Spitze der Browser-Anbieter. Die Version 6 des Internet Explorers aus dem Jahr 2001 hat noch einen Marktanteil von zwölf Prozent. Firefox in der aktuellen Version mit dem Vorgänger 2 hat zusammen 38,4 Prozent. Die erste Variante des Programms nutzen noch 0,5 Prozent der Surfer.

Alle weiteren Programme zum Internetsurfen erzielen zusammen sieben Prozent. Dazu gehören Apples Safari, Opera sowie Googles Chrome. Diesen Browser nutzen allerdings nur ein Prozent der Web-User.

Fittkau & Maaß geht davon aus, dass Mozilla seinen Vorsprung ausbauen wird und ab Ende 2009 endgültiger Marktführer sein wird. Der Grund dafür liegt darin, dass Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 7 ab Herbst ohne Browser ausliefert. Dann sind die Nutzer gezwungen, sich für ein Programm zu entscheiden.

Neuer Firefox-Browser bald verfügbar

Derweil bringt die Mozilla Foundation in Kürze eine neue Version ihres kostenlosen Browsers heraus. Den Firefox 3.5. Er soll doppelt so schnell sein wie die aktuelle Variante. Der Browser steht ab sofort als sogenannter Release Candidate 1 zum Download bereit. Das ist eine Vorabversion zum Testen, die jeder ausprobieren kann und die der offiziellen Fassung entspricht. Neu ist unter anderem der „Private Modus“, mit dem man unbeobachtet surfen kann. Es öffnet sich dann ein neues Browser-Fenster, allerdings werden Passwörter, Cookies oder Chronik nicht gespeichert.

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Mobiles Internet mit Mozilla Fennec von Firefox

Mittwoch, Mai 20th, 2009

Der Firefox- Internetbrowser fürs Handy

mobile_webBesonders durch die Unterstützung von Add-Ons unterscheidet sich der mobile Firefox von seinen Mitbewerbern. Nun hat Mozilla die erste Alpha-Version des neuen Fennec-Browsers zum kostenlosen Download freigegeben.

Trotz der zukunftsfrohen Botschaft ist die aktuelle Version noch nicht für den Einsatz im Alltag geeignet, doch sie gewährt schon einen guten Einblick dahin, was der mobile Microsoft Internet Explorer seinen Nutzern vorenthält. Fennec bietet laut Entwickler uneingeschränkten Zugang zum Internet und verwaltet Bookmarks und Add-Ons. Mozilla Fennec erkennt auch Telefonnummern auf Internetseiten und kann diese auch direkt anwählen.

Die wichtigsten Bedienelemente befinden sich auf der linken Seite des Bildschirmes, wodurch sich das User-Interface einfach und übersichtlich gestaltet. Da der Browser für Touch-Handys optimiert wurde, erfolgt das horizontale und vertikale Scrollen nicht über Bedienelemente, sondern durch Ziehen des Inhaltes.

In der Entwicklung befindet sich aktuell eine Symbian-Variante des Fennec.

Begriffserläuterung:

Add-Ons: Add-ons erweitern Firefox und erlauben Ihnen, Ihrer alltäglichen Arbeit Ihre persönliche Note zu geben.Durch die unterschiedlichsten Add-Ons können Sie ihren Firefox-Browser nach Belieben erweitern.

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(Link: https://addons.mozilla.org/de/firefox/)

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User-Interface: Das User-Interface ist eine grafische Benutzeroberfläche