Passwörter

 
 

Stiftung Warentest gibt Sicherheitstipps beim Online-Banking

Samstag, April 3rd, 2010

Schützen Sie sensible Daten und beachten Sie ein paar einfache Sicherheitsvorkehrungen

Sicherheit sollte auch bei Ihnen oberstes Gebot beim Surfen und Arbeiten mit dem Rechner sein.

Denn nur, wer seine Daten selbst schützt, kann sicher sein, dass diese auch wirklich geschützt sind.

Und speziell beim Transfer von Geldbeträgen und Benutzen der Kontonummer oder anderer hochsensibler Daten sollten einige Grundregeln bezüglich der Sicherheit beachtet werden.

Unterstützend hat die Stiftung Warentest einige Tipps gegeben, worauf Sie speziell beim Online-Banking achten sollten:

1. Ändern Sie von Zeit zur Zeit Ihr Passwort, mit dem Sie das Onlinebanking starten

2. Geben Sie niemandem - weder schriftlich noch mündlich - Ihre Pin und Tan bekannt

3. Bewahren Sie Geheimnummern wie Pin und Tan voneinander getrennt auf

4. Öffnen Sie keine unbekannten E-Mail-Anhänge und laden Sie keine Dateien aus nicht sicheren Quellen herunter

5. Speichern Sie nicht Ihre Passwörter und auch nicht die Pin oder Tan auf Ihrem Rechner ab

6. Brechen Sie das Online-Banking generell ab, wenn eine Fehlermeldung nach Eingabe der Tan erfolgt

7. Aktualisieren Sie Ihren Internetbrowser und das Virenschutzprogramm regelmäßig

8. Stellen Sie den Browser besser so ein , dass er keine Cookies annimmt

9. Überprüfen Sie Ihr Onlinekonto regelmäßig

10. Leeren Sie den Zwischenspeicher (Cache) Ihres Computers nach Fertigstellung des Online-Bankings

11. Tätigen Sie Ihre Bankgeschäfte niemals von Internetcafés oder anderen öffentlich zugänglichen PC’s aus

En Detail können Sie diese Tipps zur Sicherheit Ihrer Daten beim Online-Banking bei der Stifung Warentest abrufen.

banadoo-linktipp5www.test.de

Schutz vor Viren im Internet

Freitag, August 21st, 2009

Verband Bitkom gibt nach Studie Tipps zum Schutz vor digitalen Angriffen

Foto: picture-alliance / KPA

Foto: picture-alliance / KPA

Etwa 10 Millionen Deutsche haben bereits erlebt, dass ihr Computer von digitalen Viren angegriffen wurde. Dies entspricht in etwa 22 Prozent der Nutzer. Aber nicht nur Schadprogramme infizieren den Computer, sondern auch beim Online-Kauf wurden bereits sechs Prozent der Surfer betrogen. Ausserdem wurden bisher 4 % im Web belästigt oder verbal angegriffen. Zusätzlich wurden die persönlichen Daten von zwei Prozent der User illegal genutzt oder zumindest ausgespäht.

Dies geht aus einer repräsentativen Erhebung des Hightech-Verbandes Bitkom hervor. Aber Bitkom gibt auch Tipps, sich größtmöglich vor solchen Angriffen zu schützen:

1. Passwörter

Bei vielen Online-Services müssen sich die Nutzer registriern. Meist werden ein Benutzername und ein Passwort festgelegt. Kunden sollten darauf achten, nicht das gleiche Passwort für unterschiedliche Dienste zu verwenden. Achten Sie darauf, beim E-Mail-Konto, beim Online-Shopping und bei Communitys jeweils ein anderes Passwort zu verwenden.

Es gilt generell: Je länger das Passwort, desto schwieriger, es herauszufinden. Es sollte mind. 8 verschiedene Zeichen sowie Groß-, Kleinbuchstaben und Zahlen und Sonderzeichen beinhalten. Um sich die vielen Passwörter nicht selbst merken zu müssen, gibt es PC-Programme, sog. Passwort-Safes, die Ihre Daten verwalten können, so dass Sie sich nur noch ein Hauptpasswort merken brauchen.

2. Persönliche Inhalte

Will man seine Privatsphäre schützen, so muss man auch entsprechend vorsichtig mit seinen persönlichen Mitteilungen umgehen. Kontaktdaten oder Infos über sich selbst oder seine Freunde sollte man auch nur an seine Freunde weitergeben. In Communitys lässt sich leicht zwischen Freunden und Fremden unterscheiden. Dementsprechend sollte man auch nur den Zugriff auf seine persönlichen Infos oder Fotos oder ähnliches gewähren.

3. Online-Einkauf

Einen seriösen Shop kann man z. B. am Impressum erkennen. Hier sollten der Name und die Anschrift des Geschäftsführers genannt sein. Ausserdem muss es klare Angaben zu den Geschäftsbedingungen (AGB) geben. Zusätzlich gibt es durch unabhängige Experten ein Zertifikat oder Siegel, mit denen manche Shops ausgezeichnet sind.

Und natürlich sind die beste Kontrolle die Kunden selbst. Durch Beurteilungen und Bewertungen der User können Sie schon erkennen, wie der Shop mit den Kunden usw. umgeht.

Achten Sie darauf, dass bei der Zahlung Konto- oder Kreditkartendaten über eine sichere Verbindung übertragen werden.

4. PC-Schutz

Es gibt einige wichtige Präventiv-Maßnahmen, mit denen Sie Ihren PC schützen müssen. Dazu gehört selbstverständlich, das Anti-Viren-Programm stets aktuell zu halten und auch das Betriebssystem und Internet-Programm regelmäßig zu aktualisieren.  Aber auch beim Downloaden entsprechender Sicherheits-Updates des Herstellers sollte man eine gewisse Vorsicht an den Tag legen. Öffnen Sie nur E-Mails, die von vertrauenswürdigen Absendern stammen.

banadoo-linktipp5www.bitkom.de

Webbrowser: Firefox überholt Internet Explorer

Mittwoch, Juli 8th, 2009

Zum ersten Mal benutzen mehr Surfer den Internetbrowser Firefox

copyright:mozilla firefox

copyright:mozilla firefox

Jahrelang ist der Internet Explorer von Microsoft der unangefochtene Platzhirsch unter den Browsern gewesen. Dies war kein Wunder, denn der Konzern lieferte sein Programm zum Surfen automatisch mit dem Betriebssystem Windows aus. Doch das Open-Source-Projekt Mozilla holte mit dem Firefox stetig auf – und nun hat es die Microsoft-Software vom Thron gestoßen.

40 Prozent aller Internetnutzer verwendeten den alternativen Browser, nur noch 38 Prozent dagegen die Versionen 7 und 8 des Internet Explorers. Das hat eine  Studie des Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß ergeben, für die mehr als 121.000 Internet-User befragt wurden.

Chrome hat wenig Chancen

Nur wenn man auch alle alten Versionen berücksichtigt, liegt Microsoft noch an der Spitze der Browser-Anbieter. Die Version 6 des Internet Explorers aus dem Jahr 2001 hat noch einen Marktanteil von zwölf Prozent. Firefox in der aktuellen Version mit dem Vorgänger 2 hat zusammen 38,4 Prozent. Die erste Variante des Programms nutzen noch 0,5 Prozent der Surfer.

Alle weiteren Programme zum Internetsurfen erzielen zusammen sieben Prozent. Dazu gehören Apples Safari, Opera sowie Googles Chrome. Diesen Browser nutzen allerdings nur ein Prozent der Web-User.

Fittkau & Maaß geht davon aus, dass Mozilla seinen Vorsprung ausbauen wird und ab Ende 2009 endgültiger Marktführer sein wird. Der Grund dafür liegt darin, dass Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 7 ab Herbst ohne Browser ausliefert. Dann sind die Nutzer gezwungen, sich für ein Programm zu entscheiden.

Neuer Firefox-Browser bald verfügbar

Derweil bringt die Mozilla Foundation in Kürze eine neue Version ihres kostenlosen Browsers heraus. Den Firefox 3.5. Er soll doppelt so schnell sein wie die aktuelle Variante. Der Browser steht ab sofort als sogenannter Release Candidate 1 zum Download bereit. Das ist eine Vorabversion zum Testen, die jeder ausprobieren kann und die der offiziellen Fassung entspricht. Neu ist unter anderem der „Private Modus“, mit dem man unbeobachtet surfen kann. Es öffnet sich dann ein neues Browser-Fenster, allerdings werden Passwörter, Cookies oder Chronik nicht gespeichert.

banadoo-linktipp5www.firefox-browser.de