Es gilt, noch viele Sicherheitsbedenken rund um das Thema Cloud Computing aus dem Weg zu räumen
Laut Wikipedia handelt es sich beim Cloud Computing um ein bestimmtes Konzept im Rahmen des IT-Managements.
Das Rechenzentrum des Unternehmens befindet sich nicht mehr auf einem lokalen Rechner sondern der Zugriff auf die Daten und Programme erfolgt über ein Netzwerk, zumeist das Internet. Anwendungen oder die Konfiguration von Cloud-Storage selbst erreicht man über einen Webbrowser.
Die IT-Infrastruktur wird jeweils dynamisch an die jeweiligen Erfordernisse von Geschäftsprozessen angepasst. Cloud Computing macht es möglich, komplette Prozesse zu betreiben und zu managen.
Jetzt hat das Marktforschungsunternehmen Portio Research im Auftrag von Carrier Colt eine Studie unter europäischen IT-Leitern zum Cloud Computing durchgeführt.
Diese Studie hat ergeben, dass 68 Prozent der Befragten Cloud-Computing-Dienste auf Grund von Sicherheitsbedenken ablehnen. Ausserdem haben 58 Prozent Zweifel an der Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit geäußert und 47 Prozent der befragten IT-Leiter kritisierten die mangelnde Preistransparenz.
Cloud-Services werden jedoch bereits von 50 % der Befragten für den E-Mail-Betrieb oder das Backup wichtiger Daten genutzt. 40 Prozent nutzen diese für Gehalts- und Finanzanwendungen.
Wenn CIOs Cloud-basierte Dienste nutzen wollen, so tun sie dies zu 48 Prozent wegen der Kostensenkung. Weitere Gründe sind die Risikominimierung sowie die Innovation. 19 Prozent sehen Cloud-Services als eine Dienstleistung, welche den Unternehmen zu einer verbesserten Aufstellung verhilft.
Auf Grund der Ergebnisse der Studie sagt Maggy McClelland, Managing Director bei Colt, dass die Cloud-Anbieter ihre Kunden entsprechend über Datensicherheit und die Eigentumsverhältnisse beim Datenbesitz im Zusammenhang mit Cloud-Diensten gründlich informieren müssen, denn das Thema Sicherheit ist das am eindeutigsten identifizierte Thema, welches die CIOs im Zusammenhang mit Cloud Computing am meisten besorgt.


