soziale Netzwerke

 
 

In den USA wird immer mehr mittels Mobiltelefon erledigt

Sonntag, Juli 4th, 2010

In Soziale Netzwerke per App oder mobilem Browser ist in den USA sehr beliebt

per mobile web in soziale Netzwerke erfreut sich in den USA großer Beliebtheit

per mobile web in soziale Netzwerke erfreut sich in den USA großer Beliebtheit

Eine Studie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens comScore hat ergeben, dass der am schnellsten wachsende Bereich im mobilen Internet das Social Networking ist.

Mark Conovan, comScore Senior Vice President of Mobile, erklärt, dass “20 % der Handynutzer derzeit Social Networks über ihr Mobiltelefon besuchen und dass in Zukunft weitere Zuwächse bei der Nutzung von Social Media, sowohl über Apps als auch über Browser, erwartet werden.”

Die Studie hat ermittelt, dass von 69,6 Mio. US-amerikanischen Handy-Nutzern, die im ersten Quartal dieses Jahres Apps auf ihren Handys verwendet haben, 14,5 Mio. sich darüber auf soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter Zugriff genommen haben.

Mobile Browser wurden von 72,8 Mio. US-amerikanischen Bürgern genutzt, wovon 29,8 Mio. damit in sozialen Netzwerken gesurft haben.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich somit 240 Prozent mehr über Apps in soziale Netzwerke eingeklinkt und bei den mobilen Browsern ist ein Zuwachs von 90 Prozent zu verzeichnen.

Es sind aber auch das Online-Banking und Nachrichten- und Sportdienste im mobilen Web bei den Usern beliebt. Nach der comScore-Studie erledigten knapp 5 Mio. US-Handynutzer ihre Bankangelegenheiten in den ersten drei Monaten dieses Jahres per App und 13,1 Mio. per Browser.

banadoo-linktipp5www.comscore.com

Alles, was Sie jetzt sagen, kann gegen Sie verwendet werden

Donnerstag, Mai 20th, 2010

Durchsuchen Sie die verschiedenen Plattformen regelmäßig auf unkorrekte Nachrichten

Achten Sie immer darauf, was über Sie im Netz steht

Achten Sie immer darauf, was über Sie im Netz steht

Es ist nichts Neues, dass man im Umgang mit seinen persönlichen Daten und Mitteilungen auf den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co., vorsichtig sein sollte.

Doch die wenigstens sind sich darüber bewusst, dass alles, was über sie im WorldWideWeb jemals veröffentlicht wurde, wohl für immer dort vorhanden sein wird und bei passender Gelegenheit gegen sie verwendet werden kann.

Da fällt einem eben dieser Satz ein, den so mancher Beamte schon einmal sagen musste: “Alles, was Sie jetzt sagen, kann gegen Sie verwendet werden”.

Ohne besondere Hintergedanken werden bestimmte Fotos und Texte auf den sozialen Netzwerken lediglich zum Zeitvertreib dort veröffentlicht. Aber schnell kann die einzelne Person oder auch Unternehmen unter Beschuss geraten.

So kann der Ruf eines jeden schnell zerstört werden - ob gewollt oder ungewollt spielt dann keine Rolle mehr.

Aber wie soll man reagieren, wenn man sich mit unwahren Nachrichten und Informationen über sich selbst oder sein Unternehmen konfrontiert sieht?

Zum einen sollte man sich erst einmal überlegen, ob es die Nachricht überhaupt wert ist, darauf in irgendeiner Form zu reagieren.

Denn wie im “echten Leben” auch, kann diese Nachricht erst durch eine Reaktion an Bedeutung gewinnen und das Interesse der breiten Masse wird erst auf Grund der jeweiligen Reaktion des Betroffenen so richtig geweckt.

Suchen Sie den direkten Kontakt mit demjenigen, der die Nachricht über Sie verbreitet hat. Möglichst auch auf seiner Plattform.

Wählen Sie hierfür jedoch nicht gleich den aggressiven Weg durch Einschüchterungsversuche oder irgendwelche Androhungen. Dies deutet auf ein Schuldeingeständnis hin und Aussenstehende, die die Kommunikation verfolgen, werden gleich Stellung gegen Sie beziehen.

Der juristische Weg sollte immer als letzte Alternative gewählt werden.

Angriffe auf einzelne Personen bzw. Unternehmen können natürlich auch von Bloggern getätigt werden. Denn nicht nur soziale Netzwerke sondern auch Blogs sind ideale Plattformen zur Verbreitung von Nachrichten.

Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, regelmäßig die verschiedenen Plattformen zu durchforsten, also ein Monitoring zu betreiben.

Über Google-Alert können Sie sich per E-Mail darüber informieren lassen, wenn eine bestimmte Wortkombination oder ein einzelner Begriff in einem Blog oder einem Presse-Artikel auftauchen.

Auch bei Twitter können Sie die von Ihnen benannten Begriffe über einen RSS-Feed abonnieren.

Die Anbieter können sicherlich schon sehr viele Medien nach entsprechenden Schlüsselbegriffen scannen. Schon viele Agenturen, die sich auf Reputationsmanagement spezialisiert haben, bieten im Netz  ihre entsprechenden Dienste an.

banadoo-linktipp5www.webreputation.com

Gamer sind bei der Auswahl ihrer Freunde oft zu unbedarft

Samstag, April 10th, 2010

Auch auf Gaming Applikationen von sozialen Netzwerken ist immer Vorsicht geboten

sicherheitWer im Internet spielt, ist oft zu leichtsinnig mit seinen Daten.

Dies nutzen Internet-Kriminelle natürlich entsprechend aus. Mit gefälschten Profilseiten melden sie sich bei Gruppen und Fan-Seiten an, die die Gamer zur einfacheren Interaktion untereinander eingerichtet haben.

Cyber-Kriminelle täuschen bei der Gestaltung ihrer Profile echt wirkende Accounts vor und werden somit schnell in die Freundes-Liste eines Gamers aufgenommen. Dieser folgt dann auch einer URL, ohne zu prüfen, woher sie kommt und wohin sie führt.

Die gefälschten Profile, oder auch Bogus Accounts genannt, verbreiten ihre Malware und versenden Spam-E-Mails an die Gamer, die unbedarft einfach nur ihren Freundeskreis erweitern wollen.

Und natürlich wird von den Spammern auch Daten- und Indentitätsklau erfolgreich betrieben.

Denn, wer so leichtes Spiel bei seinen kriminellen Machenschaften hat, missbraucht gern die Social Gaming-Applikationen von sozialen Netzwerken für seine Zwecke.

Dies hat eine Untersuchung von BitDefender, dem Anbieter von leistungsfähigen Sicherheitslösungen für Ihren PC,  ergeben.

Und BitDefender hat die Internet-Nutzer natürlich entsprechend darauf hingewiesen, ihr System vor Übergriffen durch Spammer und Phisher zu schützen und immer Vorsicht walten zu lassen bei der Aufnahme von angeblichen Freunden in ihre Freundesliste.

banadoo-linktipp5www.bitdefender.de

Sicherheitsprogramme sollten immer auf dem aktuellsten Stand sein

Sonntag, März 21st, 2010

Sicherheitsunternehmen hat Analyse zu Bedrohungen durch Malware erstellt

Sicherheitsprogramme sollten immer auf dem neuesten Stand sein

Sicherheitsprogramme sollten immer auf dem neuesten Stand sein

ScanSafe ist ein erfolgreicher SaaS-Sicherheitsanbieter und bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihren Webzugang sicher zu verwalten und erfolgreich vor Bedrohungen zu schützen.

Dementsprechend führt das Unternehmen auch immer wieder Bedrohungsanalysen durch und bei der Auswertung einer solchen wurde jetzt festgestellt, dass der Großteil an Schadsoftware durch manipulierte PDF-Dateien ins Netz gesetzt wird.

Es wurden mehr als eine Billion Webanfragen analysiert und ausgewertet und im vierten Quartal 2009 registrierte  Scansafe manipulierte PDF-Dateien, die einen Anteil von 80 Prozent der Flash-Angriffe im Netz ausmachten. Diese Dateien nutzten Codeanfälligkeiten in Adobe Reader und Acrobat für ihre Zwecke.

Beim User erfreuen sich die PDF-Dateien einer großen Beliebtheit und werden demzufolge auch mehr am Arbeitsplatz und am privaten Rechner eingesetzt.

Laut den Sicherheitsexperten von ScanSafe hat sich die Anzahl von Malware innerhalb eines Jahres verdoppelt. Dabei verteilen sich die Angriffe wie folgt:

Bei 19 Prozent der Hackerangriffe handelt es sich um sogenannte Trojaner, die Datendiebstahl betreiben.

23 Prozent wird durch sog. Zero-Day-Malware verursacht. Diese beruht auf signaturbasierenden Methoden und ist leider nicht als Malware erkennbar.

10 Prozent der Malware wird über Bilddateien verbreitet. Hacker schleichen sich auf legale Websites und ersetzen vorhandene Bilder durch schadhafte, manipulierte Kopien und führen so im Hintergrund ihre schadhaften Programme durch.

Im allgemeinen hat sich die Cyberkriminalität mittlerweile zum eigenen Geschäftszweig entwickelt.

Angreifer und Hacker spielen in der wirtschaftlichen Welt des Internets eine grosse Rolle als Vermittler, Entwickler, Alleineigentümer oder eben auch als Käufer. Somit ist auch dies ein lukrativer Markt geworden.

Manipulation des World Wide Webs durch Cyberkriminelle findet überall statt.

Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann der Anteil an verseuchten Seiten sehr hoch sein und auch auf sozialen Netzwerken ist die Kriminalitätsrate entsprechend hoch.

Eine Attacke beim SocialNetwork Twitter hat gezeigt, dass es für die Cyberkriminellen relativ einfach ist, dort Schaden zu verursachen.

Es wurden infizierte Links auf neuen Konten zu aktuellen Themen erstellt. Und jeder, der Interesse an diesen Themen hatte und auf den entsprechenden Link klickte, konnte leicht infiziert werden.

Twitter hat entsprechend reagiert und damit begonnen, solche Links aus seinen Messages herauszufiltern.

ScanSafe rät also allen Sicherheits- und Netzwerk-Administratoren, den Nutzen von Social-Networking- und Instant-Messaging-Systemen für ihr Unternehmen gegenüber der Sicherheit abzuwägen und entsprechende Sicherheitspolitik für ihre Programme zu betreiben.

Die Risiken bei der Sicherheit von Daten werden größer und verändern sich täglich. Security-Awareness Programmen müssen immer wieder neue Elemente hinzuefügt werden, um auf den aktuellsten Sicherheitsstandards zu bleiben und sich der neuen Generation von Bedrohungen anzupassen.

banadoo-linktipp5www.scansafe.com

Weltweit aktives Botnetz bei Routinekontrolle gefunden

Donnerstag, März 4th, 2010

Mit Kneber erhalten Cyber-Kriminelle u.a. Zugang zu US-Regierungsdateien

Seien Sie auch in diesem Jahr auf der Hut vor Internetkriminellen

Seien Sie auch in diesem Jahr auf der Hut vor Internetkriminellen

Vor einigen Wochen entdeckte das

US-Sicherheitsunternehmen “Netwitness”

bei der Routinekontrolle eine Kundenrechners ein weltweit aktives Botnetz namens “Kneber”.

Diesem gehören scheinbar 74.000 Rechner, verteilt auf der ganzen Welt, an. Und eben auch der Rechner des Kundens war einer davon.

Seit Ende 2008 werden über “Kneber” infizierte Webseiten oder E-Mail-Anhänge verschickt und die Software “ZeuS” entsprechend auf den infizierten Rechnern verteilt werden.

Diese Software und auch eine weitere Botnetz-Software namens “Waledac” kann  Zugangsdaten für Online-Banking, soziale Netzwerke und E-Mail-Konten aufspüren.

Laut Netwitness konnte auch in vielen Fällen Zugriff auf das Intranet und Firmenserver erfolgen, wodurch dem Botnetz der Zugriff auf Geschäftsdaten, unveröffentliche Software und andere vertrauliche Daten gelungen sein soll.

Auch erfolgreich soll der Zugriff auf einen Server gewesen sein, über den Kreditkartenzahlungen laufen.

Aber damit noch nicht genug. Hierzulande sollen fünf Prozent der betroffenen Firmen ansässig sein, darunter u. a. der Pharmakonzern Merck KGaA.

In Amerika sollen zahlreiche große Unternehmen betroffen sein, u. a. Paramount Pictures und sogar amerikanische Regierungsstellen.

Netwitness informierte die betroffenen Unternehmen und das FBI, doch scheinbar ist “Kneber” noch immer aktiv und die wohl aus Osteuropa oder auch China stammenden Täter erlangen damit noch immer den Zugriff auf vertrauliche Daten.

banadoo-quellennachweiswww.netwitness.com

Kurzer Überblick über die Einteilung des Windows Phone 7

Samstag, Februar 27th, 2010

Stellen Sie sich das Windows Phone 7 passend für Ihre Bedürfnisse zusammen

mobile Endgeräte sind zukunftsweisend

Das Windows Phone 7 wurde jetzt präsentiert.

Es besteht aus sechs unterschiedlichen Hubs, also Themenbereichen.

Diese sind

1. Hub Pictures, also dem Themenbereich Fotos und Bilder. Hier kann man Bilder aufnehmen, bearbeiten, verschicken und ins Web stellen.

2. Hub Office, ein mobiles Büro mit u. a. den Anwendungen Outlook, Microsoft Office Word und Powerpoint, zugeschnitten auf Mobiltelefone.

3. Hub Music and Video, also zum Abspielen von Musiktiteln und Videos sowie der Möglichkeit, neue Inhalte aus einem Online-Store herunterzuladen.

4. Hub People, der Themenbereich rund ums telefonieren, SMS’en, Lesen von E-Mails und auch die Möglichkeit, in verschiedene soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook Einsicht zu nehmen.

5. Hub Market Place, zum kaufen und herunterladen von neuen Anwendungen und Applikationen.

6. Hub Games, die XBox Live für Community nun auch für Windows Mobile verfügbar. Geplant ist auf Dauer eine komplette Arena für mobile Online-Gamer und die Verfügbarkeit von ständig neuen Spielen.

Beim Umgang mit dem Windows Phone 7 soll dem User die Möglichkeit gegeben werden, das Smartphone genau an seine persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Dies soll durch die Erweiterung der Auswahl an Apps erfolgen können.

banadoo-linktipp5www.microsoft.com

Soziale Netzwerke werden auch gern von den Banken genutzt

Montag, Dezember 21st, 2009

Facebook, Twitter & Co. dienen auch Banken und Unternehmen als Plattform zur Kommunikation

twitterDie Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting hat eine Erhebung bei den Banken durchgeführt. Diese Erhebung namens “Branchenkompass Kreditinstitute” hat u. a. ergeben, dass fast zwei Drittel der Bankmanager einen Trend zum Community-Banking sehen.

Das bedeutet, dass viele Kreditinstitute bereits über Twitter und Facebook oder andere Communities mit ihren Kunden kommunizieren. Dies bestätigte Bankenexperte Klaus Schilling von Steria Mummert.

Eine der ersten Banken in Deutschland, die die sozialen Netzwerke nutzte, war die GLS-Bank mit Sitz in Bochum. Diese Bank zählt Transparenz zu ihrer Unternehmenskultur, daher war ihr der Schritt auf  Facebook & Co. wohl nicht so schwer gefallen.

Die Bank veröffentlicht auf ihrer Seite Zeitungsartikel, Ergebnisse von diversen Studien, TV-Programmtipps oder auch die Bitte an die User, bei Facebook auch Fans genannt, Kommentare zur Bank abzugeben, beispielsweise eine neue Werbekampagne oder ähnliches zu bewerten.

Dies öffnet natürlich auch den Weg für Kritik an der Bank, welche nicht mehr kontrollier- bzw. beherrschbar ist. Denn nicht jeder Fan ist auch immer des Lobes voll und bei Facebook veröffentliche Meinungen sind nun mal für jedermann zugänglich und lesbar.

Bei der GLS-Bank haben bisher 13 Fans einen Kommentar abgegeben. Die Bank hat auch entsprechend reagiert und einen Hinweis dazu ins Netz gestellt.

Bei einer so kleinen Menge von Fans und entsprechenden Kommentaren ist es für die Bank nicht besonders schwierig, darauf zu antworten. Werden es aber mehr, so wird die Menge an Kommentaren und Meinungen, die beantwortet werden wollen, auch umfangreicher.

Dies bedeutet dann für jedes Unternehmen und jede Bank einen Mehraufwand und dementsprechend höhere Kosten. Denn, wenn auf einen Kommentar oder eine Meinung, ob positiv oder negativ, nicht reagiert wird, so wird die Bank bzw. das Unternehmen leicht unglaubwürdig.

Es ist also immer zu überlegen, wie weit man sich beispielsweise bei Facebook oder Twitter beteiligen möchte, denn gar nicht auf seine Fans zu reagieren, würde das Image und den Ruf auf Dauer sicherlich schädigen und die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens in Frage stellen.

MySpace, Facebook und weitere soziale Netzwerke wurden abgemahnt

Sonntag, November 29th, 2009

Auch soziale Netzwerke müssen sich an Regeln des Datenschutzes halten

abmahnung_recht1Der vzbv Verbraucherzentrale Bundesverband hat im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Projekts

“Verbraucherrechte in der digitalen Welt”

jetzt die sozialen Netzwerke

MySpace, Facebook, Xing, StudiVZ, Lokalisten und wer-kennt-wen abgemahnt.

Hierbei ging es insbesondere um Regelungen zur umfassenden Datennutzung und Datenverarbeitung. Oft ohne Einwilligung des Users und über den ursprünglichen Zweck hinaus wurden die Daten der Nutzer durch die Betreiber der sozialen Netzwerke genutzt.

In Unterlassungserklärungen haben sich jetzt die sozialen Netwerke dazu verpflichtet, bestimmte Bestimmungen und Bedingungen im Rahmen des Datenschutzes nicht mehr zu verwenden. Somit werden sie entsprechend verbraucherfreundlicher.

Der Vorstand des vzbv, Gerd Billen, teilte jedoch mit, dass der Verbraucherzentrale Bundesverband den sozialen Netzwerken auch weiterhin “auf die Finger schauen” wird, vor allem dahingehend,  inwiefern sie sich an ihre Verpflichtungen halten und diese auf ihren Seiten umsetzen.

Denn laut Billen haben die Betreiber sozialer Netzwerke deutlich mehr für den Datenschutz zu tun als rechtlich vorgeschrieben sei. Das würde auch mehr Vertrauen bei den Nutzern schaffen, so Billen.

Immer wieder wird der Verbraucherzentrale Bundesverband Internetangebote überprüfen und die User vor Benachteiligung und unlauterem Geschäftsgebaren schützen.

banadoo-linktipp5www.surfer-haben-rechte.de

Aus aktuellem Anlass: Rechtsfragen im Umgang mit Twitter

Sonntag, September 6th, 2009

Twitterer sollten auch bei der privaten Nutzung an evtl. Rechtsfragen denken

twitterBei Twitter kann man durch die einem zur Verfügung stehenden 140 Zeichen, die man schnell formuliert und gesendet hat, ungewollt viele ungeklärte Rechtsfragen nach sich ziehen.

Der Kurznachrichtendienst “Twitter” zeigt einmal mehr, wie sehr sich die Arbeitszeit mit der Freizeit vermischt, denn drei Viertel aller berufstätigen Teilnehmer sind den Angaben zufolge auch in der Freizeit per Internet oder Handy erreichbar.

Inzwischen wird sowieso nicht mehr nur privat “gezwitschert” sondern auch immer mehr Unternehmen nutzen den Dienst von Twitter, sogar der Bankensektor beteiligt sich. Aber Firmen sollten auch bei den nur 140 Zeichen möglichst immer auf einen ordnungsgemäßen Auftritt achten.

Für den Fall, dass eigene Mitarbeiter Twitter oder auch andere soziale Netzwerke nutzen, sollten Unternehmen diese regelmäßig auf den eigenen Firmennamen untersuchen. Hierfür stehen verschiedene Dienste zur Verfügung, so dass dies nicht so arbeitsaufwendig und mühselig für das Unternehmen werden muss.

Somit sind wir auch bei auftretenden Rechtsfragen im Umgang mit dem Twitter-Dienst angekommen. Manche Twitterer schmücken sich mit Markenlogos, fremden Fotos oder auch Comic-Bildern, die natürlich urheberrechtlich geschützt sind. Auch wenn Firmenbezeichnungen übernommen werden, kann darin ein Markenverstoß liegen - zumindest bei geschäftlicher Nutzung des Twitter-Dienstes.

Twittert ein Angestellter privat, kann auch das im Bezug aufs Arbeitsrecht problematisch werden. Ein Angestellter darf natürlich keine unsachlichen Kommentare bezüglich seines Arbeitgebers abgeben und auch in keinster Weise das Ansehen seiner Firma schädigen. Dann würde er gegen seine Pflichten aus dem Arbeitsvertrag verstossen, auch wenn dort Twitter nicht ausdrücklich angegeben ist.

Ob eine Äußerung eines Twitterers, z. B. die Bekanntgabe des Firmennamens, an den Regeln des fairen Wettbewerbs gemessen werden muss, ist jedoch pauschanl nicht zu beantworten. Um solchen Problemen schon im Vorfeld zu begegnen, sollten Arbeitgeber mit ihren Mitarbeitern und Angestellten in den Dialog gehen und z. B. per Rundschreiben auf diese Problembereiche hinweisen.

Aber natürlich gelten auch bei Twitter immer allgemeine Grundregeln, welche zum Standardwissen eines jeden Twitter-Nutzers gehören sollten:

  • Fakten müssen immer der Realität entsprechen.
  • Natürlich gilt bei Twitter die Meinungsfreiheit - aber Schmähkritik muss niemand dulden.

Bleibt der Verfasser eines unrechtmäßigen Beitrags unerkannt, so kann nach einem Hinweis auch der Betreiber Twitter mit Sitz in San Francisco in Zugzwang genommen werden. Natürlich kann sich das als schwierig und aufwendig erweisen, aber es ist durchaus möglich.