Ein Internetzugang ist bereits in 29 Mio. Haushalten in Deutschland vorhanden
Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie in privaten Haushalten hat ergeben, dass die Internetnutzung in Deutschland auch in diesem Jahr weiter zunehmen wird.
Mittlerweile befindet sich in 29 Millionen Haushalten ein Internetzugang sowie 82 Prozent der Haushalte mit einem Internetzugang sind mit einem Breitbandanschluss ausgestattet. Der DSL-Anschluss ist nach wie vor der am weit verbreitetste Zugang.
Haushalte, die für das Surfen im Inernet noch ISDN-Karten oder analoge Modems nutzen, sind nur noch seltener vertreten.
Die meisten User benutzen einen feststehenden Computer für das Surfen im Netz. Aber auch dieser Trend ist rückläufig und es werden mehr mobile Endgeräte wie Note- und Netbooks sowie Handheld Computer wie PDA und Palmtop hierfür genommen.
Das Handy wird laut der Studie noch immer eher selten zum Surfen im Internet genutzt.
Bei den Altersgruppen hat die Studie ergeben, dass nur wenige weibliche Personen ab 65 Jahren das Internet nutzen. Gegenüber 17 Prozent bei den Damen dieser Gruppe waren die Männer in dieser Gruppe mit 39 Prozent doch zahlreicher vertreten.
Ab einem Alter von zehn Jahren nutzten in den ersten 3 Monaten des Jahres 2009 73 Prozent das Internet. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 2 %.
Auch die Häufigkeit der Nutzung erhöhte sich um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies bedeutet, dass immer mehr Internetnutzer auch jeden bzw. fast jeden Tag online gehen, um im Internet unterwegs zu sein.
Einkaufen und Bezahlen mit dem Handy, genannt M-Commerce, hat sich in Deutschland noch immer nicht durchgesetzt. Dabei gibt es bereits Möglichkeiten, z. B. mit dem Handy im Flugzeug einzuchecken, von unterwegs Bankgeschäfte zu erledigen oder Geschenkgutscheine zu kaufen. Aber die Kunden zieren sich noch, weil geeignete Plattformen fehlen.
