Surfen im Internet

 
 

Deutsche nutzen das Internet immer mehr und immer häufiger

Sonntag, Dezember 13th, 2009

Ein Internetzugang ist bereits in 29 Mio. Haushalten in Deutschland vorhanden

senioren_usabilityEine Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie in privaten Haushalten hat ergeben, dass die Internetnutzung in Deutschland auch in diesem Jahr weiter zunehmen wird.

Mittlerweile befindet sich in 29 Millionen Haushalten ein Internetzugang sowie 82 Prozent der Haushalte mit einem Internetzugang sind mit einem Breitbandanschluss ausgestattet. Der DSL-Anschluss ist nach wie vor der am weit verbreitetste Zugang.

Haushalte, die für das Surfen im Inernet noch ISDN-Karten oder analoge Modems nutzen, sind nur noch seltener vertreten.

Die meisten User benutzen einen feststehenden Computer für das Surfen im Netz. Aber auch dieser Trend ist rückläufig und es werden mehr mobile Endgeräte wie Note- und Netbooks sowie Handheld Computer wie PDA und Palmtop hierfür genommen.

Das Handy wird laut der Studie noch immer eher selten zum Surfen im Internet genutzt.

Bei den Altersgruppen hat die Studie ergeben, dass nur wenige weibliche Personen ab 65 Jahren das Internet nutzen. Gegenüber 17 Prozent bei den Damen dieser Gruppe waren die Männer in dieser Gruppe mit 39 Prozent doch zahlreicher vertreten.

Ab einem Alter von zehn Jahren nutzten in den ersten 3 Monaten des Jahres 2009 73 Prozent das Internet. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 2 %.

Auch die Häufigkeit der Nutzung erhöhte sich um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies bedeutet, dass immer mehr Internetnutzer auch jeden bzw. fast jeden Tag online gehen, um im Internet unterwegs zu sein.

banadoo-linktipp5www.destatis.de

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Freitag, November 27th, 2009

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Copyright: Alice

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Mobile Shopping: Entwicklungsland Deutschland

Sonntag, Juli 12th, 2009

Es ist nur noch eine Frage der Zeit - dann wird mobiles Shopping auch in Deutschland kommen

mobile_webEinkaufen und Bezahlen mit dem Handy, genannt M-Commerce, hat sich in Deutschland noch immer nicht durchgesetzt. Dabei gibt es bereits Möglichkeiten, z. B. mit dem Handy im Flugzeug einzuchecken, von unterwegs Bankgeschäfte zu erledigen oder Geschenkgutscheine zu kaufen. Aber die Kunden zieren sich noch, weil geeignete Plattformen fehlen.

M-Commerce steckt in Deutschland im Moment noch in den Kinderschuhen. Beispiele aus anderen Märkten wie Japan, Südostasien und zunehmend den USA zeigen aber, dass es funktionieren kann. Vielleicht könnte das iPhone die Entwicklung  voran bringen. Die Rechnung hierfür ist ganz einfach: Das iPhone ist beliebt, die Konkurrenz zieht nach und die Zahl der Smartphones, mit denen komfortables Surfen möglich ist, steigt an. Dadurch nutzen immer mehr Leute das Mobile Web und somit auch die Möglichkeiten zum mobilen Shopping

Nutzung bis jetzt minimal

Die Anzahl der Menschen, die in Deutschland über Handy oder Smartphone einkaufen, ist bis jetzt sehr übersichtlich. Und das, obwohl die Deutschen laut einer Umfrage des Hamburger Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß im Herbst 2008 gut mit internetfähigen Handys ausgerüstet sind: Ungefähr die Hälfte der Internetnutzer verfügt über ein geeignetes Handy, knapp jeder Zehnte besitzt sogar ein Smartphone. Eigentlich ist rund ein Viertel der Deutschen offen für M-Commerce. Es sind ansprechende Angebote, die noch fehlen.

iPhone bringt Schwung in M-Commerce

Aus diesem Grunde treiben die Anbieter Plattformen für Mobiles Shopping verstärkt voran. Bekannte Adressen wie eBay oder Amazon sowie auch traditionelle Versandhäuser wie Neckermann oder Otto haben schon Kanäle für M-Commerce geschaffen. Dass alle sich darüber einig sind, dass mobiles Shoppen ein klarer Zukunftstrend ist, liegt vor allem am iPhone.

Denn neben vielem anderen bietet das Smartphone von Apple seinen Nutzern zwei große Vorteile: Erstens entstehen durch die Koppelung mit einer Flatrate keine  horrenden Kosten, zweitens ist das Surfen im Internet mit dem iPhone - und somit eben auch das mobile Einkaufen - funktionaler und bequemer als bei den meisten anderen mobilen Endgeräten. So ist es nicht verwunderlich, dass viele M-Shopping-Lösungen für das iPhone optimiert werden.

M-Commerce verstärkt im Reise-Sektor

Gerade im Reise-Bereich wird auch verstärkt mit mobilem Einkaufen gearbeitet. So ist zum Beispiel die Lufthansa in Sachen M-Commerce schon weit fortgeschritten. Das Mobile-Angebot der Airline wurde sowohl für das iPhone als auch für das Blackberry aufbereitet. Hier können Kunden nicht nur mobil Flüge buchen und mobil einchecken, sondern sich seit September 2008 sogar auch die Bordkarte auf ihr Smartphone schicken lassen. Auch die Deutsche Bahn stellt ihren Kunden mobile Buchungen via Internet-Handy zur Verfügung.  Bis zehn Minuten vor Abfahrt lässt sich so direkt ein Bahnticket buchen; das Display wird zur virtuellen Fahrkarte. Viele verschiedene Verkehrsverbünde ziehen mittlerweile nach.

Der Durchbruch des M-Commerce, also dem mobilen Shopping, wird wohl auch in Deutschland kommen; es ist nur noch eine Frage der Zeit.