Sicherheitsunternehmen hat Analyse zu Bedrohungen durch Malware erstellt

Sicherheitsprogramme sollten immer auf dem neuesten Stand sein
ScanSafe ist ein erfolgreicher SaaS-Sicherheitsanbieter und bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihren Webzugang sicher zu verwalten und erfolgreich vor Bedrohungen zu schützen.
Dementsprechend führt das Unternehmen auch immer wieder Bedrohungsanalysen durch und bei der Auswertung einer solchen wurde jetzt festgestellt, dass der Großteil an Schadsoftware durch manipulierte PDF-Dateien ins Netz gesetzt wird.
Es wurden mehr als eine Billion Webanfragen analysiert und ausgewertet und im vierten Quartal 2009 registrierte Scansafe manipulierte PDF-Dateien, die einen Anteil von 80 Prozent der Flash-Angriffe im Netz ausmachten. Diese Dateien nutzten Codeanfälligkeiten in Adobe Reader und Acrobat für ihre Zwecke.
Beim User erfreuen sich die PDF-Dateien einer großen Beliebtheit und werden demzufolge auch mehr am Arbeitsplatz und am privaten Rechner eingesetzt.
Laut den Sicherheitsexperten von ScanSafe hat sich die Anzahl von Malware innerhalb eines Jahres verdoppelt. Dabei verteilen sich die Angriffe wie folgt:
Bei 19 Prozent der Hackerangriffe handelt es sich um sogenannte Trojaner, die Datendiebstahl betreiben.
23 Prozent wird durch sog. Zero-Day-Malware verursacht. Diese beruht auf signaturbasierenden Methoden und ist leider nicht als Malware erkennbar.
10 Prozent der Malware wird über Bilddateien verbreitet. Hacker schleichen sich auf legale Websites und ersetzen vorhandene Bilder durch schadhafte, manipulierte Kopien und führen so im Hintergrund ihre schadhaften Programme durch.
Im allgemeinen hat sich die Cyberkriminalität mittlerweile zum eigenen Geschäftszweig entwickelt.
Angreifer und Hacker spielen in der wirtschaftlichen Welt des Internets eine grosse Rolle als Vermittler, Entwickler, Alleineigentümer oder eben auch als Käufer. Somit ist auch dies ein lukrativer Markt geworden.
Manipulation des World Wide Webs durch Cyberkriminelle findet überall statt.
Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann der Anteil an verseuchten Seiten sehr hoch sein und auch auf sozialen Netzwerken ist die Kriminalitätsrate entsprechend hoch.
Eine Attacke beim SocialNetwork Twitter hat gezeigt, dass es für die Cyberkriminellen relativ einfach ist, dort Schaden zu verursachen.
Es wurden infizierte Links auf neuen Konten zu aktuellen Themen erstellt. Und jeder, der Interesse an diesen Themen hatte und auf den entsprechenden Link klickte, konnte leicht infiziert werden.
Twitter hat entsprechend reagiert und damit begonnen, solche Links aus seinen Messages herauszufiltern.
ScanSafe rät also allen Sicherheits- und Netzwerk-Administratoren, den Nutzen von Social-Networking- und Instant-Messaging-Systemen für ihr Unternehmen gegenüber der Sicherheit abzuwägen und entsprechende Sicherheitspolitik für ihre Programme zu betreiben.
Die Risiken bei der Sicherheit von Daten werden größer und verändern sich täglich. Security-Awareness Programmen müssen immer wieder neue Elemente hinzuefügt werden, um auf den aktuellsten Sicherheitsstandards zu bleiben und sich der neuen Generation von Bedrohungen anzupassen.
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