Soziale Netzwerke bieten große Angriffsfläche für Internetkriminelle

Gehen Sie nicht unüberlegt in soziale Netzwerke
Das Sicherheitsunternehmen AVG hat jetzt zehn Tipps veröffentlicht, die Sie beim Umgang mit dem sozialen Netzwerk “Twitter” vor dem Zugriff durch Cyberkriminelle schützen können.
Diese Tipps geben wir heute gerne an Sie weiter, denn wie die neuesten Hacker-Angriffe zeigen, werden die Rechner von immer mehr Usern von Twitter & Co. durch infizierte Links befallen und ein Datenklau kann nicht mehr vermieden werden.
1. Achten Sie darauf, dass Sie keine Details beim Twittern angeben, aus denen Kriminelle für sie nützliche Schlüsse ziehen könnten.
2. Akzeptieren Sie nicht leichtfertig Anfragen von sog. Freunden, sondern checken Sie erst einmal ab, wer wirklich hinter dem Account steckt.
3. Im Idealfall sollten Sie für jedes soziales Netzwerk unterschiedliche E-Mail-Konten nutzen. Sie können dann jeden E-Mail-Account auch löschen, wenn Sie dort austreten wollen.
Und natürlich sollte auch für jedes Netzwerk ein eigenes Passwort bestehen.
4. Klicken Sie nicht sofort auf unbekannte Links oder Mitglieder. Durch URL-Verkürzer wird nicht angezeigt, welche Webseite sich dahinter verbirgt.
5. Überprüfen Sie die Browser-Einstellungen Ihres Rechners, wenn er von mehreren Personen genutzt wird. Wenn Ihre persönlichen Daten nicht gespeichert und nicht automatisch angezeigt werden, können diese auch nicht durch unberechtigte Personen genutzt werden.
6. Bedenken Sie bei der Angabe Ihrer Nachrichten stets, dass auf Twitter wirklich jeder sehen kann, was Sie gerade schreiben. Über Google und andere Suchmaschinen sind selbst gelöschte Einträge immer wieder zu finden.
7. Gehen Sie auch mobil in soziale Netzwerke, zum Beispiel über Ihr Handy, so sollten Sie dort unbedingt einen Passwortschutz nutzen und sich immer wieder sofort nach Zugriffen auf Twitter & Co. ausloggen.
8. Wenn Sie durch Twitter direkt aufgefordert werden, Ihr Passwort oder Ihre Login-Daten zu ändern, ist äusserste Vorsicht geboten.
9. Auch dann, wenn Sie ungewöhnliche Nachrichten von Ihren Freunden erhalten, die so gar nicht passend sind, sollten Sie vorsichtig sein. Dann könnte es nämlich sein, dass vielleicht der Account des Freundes gehackt wurde.
10. Auch bei Apps sollten Sie vorsichtig sein. Bevor Sie einen Twitter-App nutzen, sollten Sie diesen vorher im Web überprüfen. Oder Sie nehmen lieber einen, der Ihnen von vertrauenswürdigen Quellen empfohlen wurde. Hellhörig sollten Sie vor allem dann werden, wenn die Anwendung Ihre Login-Daten und Ihr Passwort abfragen will.
Ein professioneller Umgang mit dem Web-2.0-Dienst Twitter und anderen sozialen Netzwerken ist schon vonnöten, wenn man sich vor kriminellen Übergriffen im Netz schützen will und seine persönlichen Daten nicht unfreiwillig preisgeben möchte.




