Inernetauftritt ja - aber bitte unter Einhaltung rechtlicher Voraussetzungen
Bei gewerblich genutzten Internetseiten muss der Betreiber auch darauf achten, dass er die rechtlichen Voraussetzungen einhält.
Denn diese sind im Hinblick auf Verbraucherschutz und Schutz der Konkurrenz gerade hier sehr streng und umfangreich.
Jeder, der sich von einem Rechtsverstoß auf einer ins Netz gestellten Seite betroffen fühlt, kann diese Seite abmahnen. Dies kann dann eintreffen, wenn der Betreiber einer Seite beispielsweise verbotene Inhalte auf seiner Seite hat oder dort evtl. vorgeschriebene Inhalte fehlen.
Und ganz allgemein dient diese Art einfach dazu, dass das Internet nicht ein rechtsfreier Raum wird, in dem jeder machen kann, was er will.
Nach einer Abmahnung ist der Betreiber einer Seite verpflichtet, eine sog. Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abzugeben. Doch auch hier sollte man vorher prüfen, ob die Abmahnung gerechtfertigt und rechtens ist.
Um es überhaupt gar nicht erst zu einer Abmahnung der eigenen Webseite kommen zu lassen, sollte man hinsichtlich seines Internetauftrittes speziell zu folgenden Punkten rechtliche Voraussetzungen beachten:
- Datenschutz
- Impressum
- Domain
- Registrierung der Domain
- Cookies
- Meta-Tags
- Links
- AGB’s
- Gästebücher und Foren
- Preisangaben
- Verwendung fremder Werke
- Cookies
- Preisangaben
- Disclaimer
- Informationspflichten vor Vertragsabschluss
Eine eigene Präsenz im WorldWideWeb ist natürlich vorteilhaft und besonders gewerblich genutzte Internetseiten können eigentlich nur Vorteile bringen.
Aber jeder, der sich mit einer Seite ins Netz stellen will, sollte sich gründlich vorbereiten und eben speziell die rechtlichen Voraussetzungen erfüllen, um Schwierigkeiten und Komplikationen direkt im Vorfeld zu vermeiden.
Es gibt viele Gründe, warum betroffene Verbraucher auch zweifelhafte Forderungen begleichen. Zum einen spielt die Angst vor weiteren Kosten eine große Rolle, zum anderen mangelt es oft an der Kenntnis über rechtliche Fragen, dann fehlt auch nicht selten einfach nur der Mut oder auch die Zeit, sein Recht einzufordern, aber auch das Vertrauen in die Gerichte ist oft nicht da.
In der Vergangenheit wurden immer wieder Fälle bekannt, bei denen sich Besitzer von iPhones und iPods an den Geräten verbrannt haben sollen bzw. die Geräte selbst in Flammen aufgegangen sein sollen.
Dass User im Internet immer wieder auf geschickt versteckte Abofallen stossen, ist nicht neu. In dem heute genannten Fall wurde wie folgt vorgegangen:

