Durch Vorbestellaktion Windows 7 Home Premium E für 50 Euro zu erwerben
Windows 7 Home Premium E wird bis Mitte August für rund 50 Euro erhältlich sein. Dabei soll es sich um die Retail-Version handeln. Ab Oktober sind für Windows 7 Home Premium dann 120 Euro fällig.

Quelle: microsoft
Wie Microsoft in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Windows 7 regulär 120 bis 300 Euro kosten. Allerdings wird es ab 15. Juli bis Mitte August 2009 eine Vorbestellaktion geben: Dann können Kunden Windows 7 Home Premium E für rund 50 Euro erwerben - solange der Vorrat reicht. Ab Verfügbarkeit am 22. Oktober steht zudem das neue Betriebssystem bis 31. Dezember 2009 zu folgenden Preisen zur Verfügung:
• Windows 7 Home Premium E: 119,99 Euro UVP
• Windows 7 Professional E: 285,00 Euro UVP
• Windows 7 Ultimate E: 299,00 Euro UVP
Das “E” hinter den Windows-7-Versionen bedeutet, dass diese ohne vorinstalliertem Browser ausgeliefert werden. Für Windows 7 Starter, das nur vorinstalliert auf kleinen Notebooks verfügbar sein wird, und Windows 7 Enterprise gibt es eigene Lizenzregelungen, da sie nicht als Vollversion im Handel erhältlich sind. Im Bereich der System Builder-Versionen wird es eigene Angebote geben, die zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden, teilte Microsoft mit.
“Das Feedback von Kunden hat gezeigt, dass viele von den Vorteilen von Windows 7 profitieren möchten, jedoch beim PC-Kauf nicht bis Oktober warten wollen”, sagt Dorothee Ritz, General Manager Consumer & Online Deutschland. “So brauchen z. B. viele Familien mit Kindern bereits zu Beginn des neuen Schuljahres oder aber auch Studenten zum Semesterstart einen neuen Computer. Mit unseren Angeboten verkürzen wir nun die Wartezeit, da Kunden nicht bis zum Herbst auf die Neu-Anschaffung warten müssen.”
Windows 7 ist ab 22. Oktober 2009 in 14 Sprachen verfügbar, darunter Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Am 31. Oktober 2009 folgen 21 weitere Versionen.
Update: 27.6.2009
Mittlerweile sind einige neue Infos aufgetaucht, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. So gibt es harsche Kritik an der Preisgestaltung. Stephen Baker, Analyst bei der NPD Group, ist sehr enttäuscht über den seiner Ansicht nach zu hohen Preis. In Zeiten, wo PCs nur 300 Dollar kosten, wären 120 Dollar für die günstige Windows-7-Variante zu hoch. Nur wenige Anwender würden seiner Ansicht nach von XP oder Vista auf Windows 7 umsteigen.
Baker vergisst dabei aber, dass Microsoft bisher noch keine Preise für die System-Builder-Versionen von Windows 7 bekannt gegeben hat, die traditionell die günstige Variante darstellen. Außerdem gibt es ja ein Vorbesteller-Programm für die Home Premium E-Variante von Windows 7. Es ist allerdings nicht klar, welches Kontingent hinter dieser Preisaktion steckt. Und - was die Windows-7-Versionen ab dem 1. Januar 2010 kosten werden, ist ebenfalls noch unbekannt.
Auch gibt es von Microsoft noch keine offiziellen Angaben dazu, welche Funktionen in den einzelnen Ausführungen von Windows 7 enthalten sein werden. Bisher gibt es nur Spekulationen über die einzelnen Windows-7-Versionen.


