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Hat die E-Mail als Kommunikationsmittel bereits ausgedient ?

Mittwoch, Januar 6th, 2010

Social Networks wie Facebook, Twitter & Co. lösen die gute alte E-Mail ab

emailFacebook, Twitter, Xing, LindedIn und wie die Social Networks dieser Zeit auch immer heissen - sie alle erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit.

Facebook allein kann schon 300 Millionen User weltweit verzeichnen. Und der größte Teil von ihnen ist auch ziemlich aktiv tätig.

Bei den Social Networks ist es relativ unkompliziert, Nachrichten, Fotos und jetzt auch ganz modern, Videos zu versenden. Ausserdem können diese Networks auch bequem unterwegs eingesetzt werden. Für Twitter und Facebook gibt es Mobilversionen, sogar eigene Anwendungen für das iPhone.

Somit ist es naheliegend, seine Wünsche für das neue Jahr auch in einem der Social Networks zu versenden. Denn hier erreicht man sicherlich seine wichtigsten Freunde. Zumindest die, von denen man weiß, dass sie online gehen.

Früher hat man zum Versenden von Weihnachts- bzw. Neujahrsgrüßen noch die gute alte Postkarte benutzt. Diese wurde aber längst schon durch E-Mails und SMS abgelöst. Doch auch diese Methoden scheinen nun nicht mehr up to date zu sein.

Denn durch Facebook, Twitter & Co. sind alle ständig und rund um die Uhr erreichbar und es ist demzufolge nicht mehr erforderlich, eine E-Mail-Adresse anzuwählen oder ein Handy.

Bei Facebook & Co. benötigt man nur noch den Namen desjenigen, den man erreichen will. Dies ist nun mal einfacher und schneller in der Handhabung.

Der große Vorteil einer E-Mail ist jedoch, dass diese ein anerkanntes Protokoll und kein spezifisches Produkt ist. Somit ist die E-Mail nicht von irgendwelchen Firmen abhängig und kann wohl jede Pleite überleben.

Die Social Networks allerdings können sich davon wohl nicht ganz freisprechen.

banadoo-linktipp5www.facebook.com

MySpace, Facebook und weitere soziale Netzwerke wurden abgemahnt

Sonntag, November 29th, 2009

Auch soziale Netzwerke müssen sich an Regeln des Datenschutzes halten

abmahnung_recht1Der vzbv Verbraucherzentrale Bundesverband hat im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Projekts

“Verbraucherrechte in der digitalen Welt”

jetzt die sozialen Netzwerke

MySpace, Facebook, Xing, StudiVZ, Lokalisten und wer-kennt-wen abgemahnt.

Hierbei ging es insbesondere um Regelungen zur umfassenden Datennutzung und Datenverarbeitung. Oft ohne Einwilligung des Users und über den ursprünglichen Zweck hinaus wurden die Daten der Nutzer durch die Betreiber der sozialen Netzwerke genutzt.

In Unterlassungserklärungen haben sich jetzt die sozialen Netwerke dazu verpflichtet, bestimmte Bestimmungen und Bedingungen im Rahmen des Datenschutzes nicht mehr zu verwenden. Somit werden sie entsprechend verbraucherfreundlicher.

Der Vorstand des vzbv, Gerd Billen, teilte jedoch mit, dass der Verbraucherzentrale Bundesverband den sozialen Netzwerken auch weiterhin “auf die Finger schauen” wird, vor allem dahingehend,  inwiefern sie sich an ihre Verpflichtungen halten und diese auf ihren Seiten umsetzen.

Denn laut Billen haben die Betreiber sozialer Netzwerke deutlich mehr für den Datenschutz zu tun als rechtlich vorgeschrieben sei. Das würde auch mehr Vertrauen bei den Nutzern schaffen, so Billen.

Immer wieder wird der Verbraucherzentrale Bundesverband Internetangebote überprüfen und die User vor Benachteiligung und unlauterem Geschäftsgebaren schützen.

banadoo-linktipp5www.surfer-haben-rechte.de